(Exportinitiative Umwelttechnologien, BMU) - Das Abfallaufkommen in Ägypten umfasst mehr als 20 Millionen Tonnen pro Jahr. Nur ein geringer Anteil wird ordnungsgemäß deponiert und wiederverwertet. Die Folgen der Umweltverschmutzung wirken sich auch negativ auf den Tourismussektor aus, eine der wichtigsten Einkommensquellen für die Bevölkerung.

Vor diesem Hintergrund möchte das ägyptische Umweltministerium mit Unterstützung der GIZ im Rahmen des „National Solid Waste Management Programms“ (NSWMP) kreislaufwirtschaftliche Strukturen fördern und ein System der erweiterten Produzentenverantwortung (EPR-Systems) für Verpackungen einführen. Ziel ist es, die Recyclingquoten zu erhöhen und die Kostendeckung für die Sammlung und Behandlung von Abfällen zu verbessern.

Eine Basisstudie im Auftrag der GIZ analysiert die Ausgangslage und entwickelt mögliche Ansatzpunkte, um ein EPR-System in ausgewählten Tourismusgebieten zu implementieren.

Die Studie „Extended Producer Responsibility Scheme for Packaging Waste in Egypt” können Sie hier abrufen.

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