(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die SBS systems for business solutions GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK Israel) vom 07.12.2020 bis zum 10.12.2020 eine digitale Geschäftsanbahnung zum Thema Leichtbau mit Israel.

Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms. Fachliche Unterstützung erfolgt durch die Branchenverbände AVK, Composites United, MAI Carbon und Leichtbau BW.

Attraktive Absatzbranchen in Israel sind derzeit die Elektronikindustrie, Medizintechnik, chemische Industrie, Luftfahrt-Ausrüster sowie Maschinenbau und Automobilzulieferer. Der israelische Markt ist in Bezug auf Leichtbau und Advanced Materials allerdings kein reiner Absatzmarkt, sondern bietet auch vielfältige Kooperationsmöglichkeiten. Israelische Unternehmen offerieren auf dem Gebiet Leichtbau in der Planung, Implementation und Verarbeitung ihre Dienstleistungen. Diese reichen von der Prototyp-Entwicklung bis zur industriellen Produktion unter Einsatz von Leichtbautechnologien und -materialien. Da die israelische Industrie in den Bereichen Forschung und Entwicklung fortgeschritten ist und der Staat diese Entwicklung stark fördert, finden sich bei Konstruktions- und Fertigungsverfahren sowie in der Materialforschung sowohl Angebot als auch Bedarf. Bei der Produktentwicklung von Teilen und Komponenten kommen Verbundwerkstoffe und andere leichtere Materialien, Nanotechnologie sowie Oberflächenbearbeitung zum Einsatz, und Simulation, digitales Design und additive Fertigung werden vielfach implementiert. Damit eröffnen sich deutschen Unternehmen interessante Kooperationsmöglichkeiten, die von Maschinen und Komponenten über die Vermarktung von Werkstoffen und Fertigungstechnologien bis hin zur gemeinsamen Forschung und Entwicklung reichen.

Im Vorfeld der virtuellen Geschäftsanbahnung erhalten die Teilnehmer spezifische Informationen in Form einer Zielmarktanalyse zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. Über online Konferenztools werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine über Videokonferenzen mit israelischen Geschäftspartnern und hochrangigen Vertretern aus Ministerium und Fachverbänden sowie Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 04. September 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen beschränkt. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine Unternehmen haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

Weitere Meldungen

Suche IXPOS-News
Icon Meldung
07.08.2020

Exporte liegen aber noch 16,0 % unter dem Vorkrisenniveau im Februar 2020

Icon Link
Icon Meldung
09.07.2020

Exporte liegen aber noch 26,8 % unter dem Vorkrisenniveau im Februar 2020

Icon Link
Icon Meldung
09.06.2020

Statistisches Bundesamt veröffentlicht Ergebnisse für April 2020

Icon Link
Icon Meldung
28.05.2020

Marktchancen für deutsche Anbieter im Bereich Bergbau mit Fokus auf Automatisierungslösungen

Icon Link