(BMWi) - Vom 25.11.2019 bis zum 27.11.2019 führt die em&s GmbH gemeinsam mit der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Leistungsschau nach Bulgarien durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt.

Das ehrgeizige Ziel Bulgariens im Bereich des Abfallmanagements ist es, bis 2050 das Volumen des in Deponien abge-lagerten Abfalls auf ein Minimum zu reduzieren. Hierfür sind Investitionen in Anlagen und Ausrüstungen für die Ge-trenntsammlung, Sortierung und Behandlung von Siedlungsabfällen notwendig.

Ziel der Leistungsschau in Sofia ist es, deutschen KMU der Abfall- und Recyclingtechnik den Einstieg in den bulgarischen Markt zu erleichtern und ihnen zu weiteren Erfolgen bei der Exporttätigkeit zu verhelfen.

Im Rahmen eines fachbezogenen Symposiums am 26.11.2019 präsentieren die deutschen Unternehmen ihre Produkte, Dienstleistungen und mögliche Kooperationsfelder dem bulgarischen Fachpublikum. Darüber hinaus wird von Fachexperten die Leistungsfähigkeit der deutschen Branche dargestellt. Außerdem werden Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Projektanbahnung mit wichtigen Akteuren der Abfallwirtschaft in Bulgarien geschaffen. Objektbesichtigungen in Sofia und Umgebung sollen die Zielstellung unterstützen. Die deutschen Teilnehmer treffen in Bulgarien auf Entscheidungsträger fachinteressierter Unternehmen, von Ministerien und Behörden/Institutionen sowie Importeure/Händler von Abfall-/Recyclingtechnik.

Für die teilnehmenden Unternehmen werden gezielt Informationen aufbereitet:

  • eine themenspezifische Zielmarktanalyse wird vor der Unternehmerreise zur Verfügung gestellt;
  • Projektmagazin: Profile der deutschen Unternehmen und die Leistungsfähigkeit der Branche in Deutschland werden in kroatischer Sprache aufbereitet;
  • Netzwerke zu Unternehmen, Landesbehörden und Institutionen werden zur Verfügung gestellt.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmern selbst getragen.

Für alle Teilnehmer werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Teilnehmen können maximal 12 Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Weitere Informationen zur Reise finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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