(BMWi) - Am 09. November 2020 sowie vom 08.11.2021 bis zum 12.11.2021 führt SBS systems for business solutions, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Leistungsschau nach Zentralamerika durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

In diesem Jahr werden die Teilnehmer aufgrund der Corona-Pandemie sich in einer digitalen Präsentationsveranstaltung einem Live-Publikum aus Zentralamerika vorstellen und ankündigen, um dann im nächsten Jahr vor Ort zu sein. Im Vorfeld erhalten die Teilnehmer spezifische Kompaktinformationen zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. In San Pedro Sula/Honduras & Guatemala Stadt werden die Teilnehmer dann im nächsten Jahr ihre Produkte jeweils einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit lokalen Unternehmensvertretern und hochrangigen Vertretern von Fachverbänden sowie Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisition.

Vor dem aktuellen Hintergrund der COVID-19 Pandemie, ist die Textilbranche vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Dennoch hat sich in den letzten dreißig Jahren der Textilsektor zu einem der größten in Honduras entwickelt. Aufgrund seiner strategisch guten geografischen Lage ist das Land vor allem für die USA als Einkaufsmarkt immer attraktiver geworden, was es zu einem echten und starken Konkurrenten der asiatischen Textilindustrie macht. Das Herz der Textilien in Honduras befindet sich in Puerto Cortes, einem Departement an der Nordküste. Honduras ist auf globaler Ebene zu einem wichtigen Akteur auf dem Markt für synthetische Garne und Aktivkleidung geworden und hat sich zum weltweit führenden Hersteller von Baumwollhemden und zum zweitgrößten Exporteur von Sweatshirts für dem US-amerikanischen Markt entwickelt.

Der Textil- und Bekleidungssektor ist die Wirtschaftstätigkeit, die den größten Devisengewinn beim Export erzielt. Derzeit ist die Textilindustrie führend bei Guatemalas Exporten und trägt mit 291 Unternehmen sowie fast 55.000 Beschäftigten 8,9% zum gesamten nationalen BIP bei. Die Unternehmer sehen der zweiten Jahreshälfte positiv entgegen und verhandeln mit der Regierung neue Verträge zur Erweiterung der Textilindustrie. Damit soll der Sektor innerhalb des Landes gestärkt und erweitert werden.

Der Textilsektor in Guatemala besteht aus:

  • Textilhersteller (Textilien)
  • Bekleidungsunternehmen
  • Dienstleistungsunternehmen wie Stickereien, Siebdruck, Wäschereien, Färbereien, Designer, Frachtagenturen, Textillabore und andere.

Diese Leistungsschau ist für die deutschen Unternehmen eine sehr gute Gelegenheit potentielle Kunden in den aufstrebenden Märkten in Zentralamerika kennenzulernen, sich zu Präsentieren und neue Geschäftsmöglichkeiten wahrzunehmen.

Realisiert wird die Leistungsschau vom Durchführer SBS in Zusammenarbeit mit der AHK Zentralamerika. Fachliche Unterstützung und Begleitung erfolgt durch den Fachverband Textilmaschinen des VDMA. Das Angebot richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere deutsche Unternehmen, Selbständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister. Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil zur Teilnahme beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro netto zzgl. individueller Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Die Anmeldung wird erbeten bis zum 31. August 2020.

Weitere Informationen zur Leistungsschau und zur Anmeldung unter www.german-tech.org bzw. im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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