(GTAI) - Fährt man in diesen Corona-Tagen durch Nairobi, ist man überrascht vom bunten Treiben. Auf den Straßen rollen kaum weniger Autos als in normalen Zeiten und erstaunlich viele Menschen laufen zu Fuß zur Arbeit – fast alle tragen gleichwohl Masken. Ein Lockdown ist hier nicht erkennbar. Dabei ist Nairobi abgeriegelt. Seit April 2020 kann man die Stadt nur noch mit Sondergenehmigung verlassen und auch der Flughafen ist für Passagierflüge geschlossen. Darüber hinaus wurde eine nächtliche Ausgangssperre verhängt.

Die relativ geringe Zahl der Ansteckungen geben der Regierung, mit ihrem im Vergleich zu Uganda und Ruanda eher milden Lockdown, bislang recht. Die Schwelle von 1.000 bestätigten Fällen wurde erst in der zweiten Maihälfte durchbrochen. Zwar ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen, aber von überfüllten Krankenhäusern wird in den Medien nicht berichtet. Die Befürchtung vieler Experten, dass sich das Epizentrum der Pandemie nach Afrika verlagert, zeichnet sich derzeit nicht ab.

Lesen Sie den ganzen Artikel bei Germany Trade & Invest

Weitere Meldungen

Suche IXPOS-News
Icon Meldung
09.07.2020

Exporte liegen aber noch 26,8 % unter dem Vorkrisenniveau im Februar 2020

Icon Link
Icon Meldung
09.06.2020

Statistisches Bundesamt veröffentlicht Ergebnisse für April 2020

Icon Link
Icon Meldung
28.05.2020

Marktchancen für deutsche Anbieter im Bereich Bergbau mit Fokus auf Automatisierungslösungen

Icon Link