(BMWi) - Die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Marktauf- bzw. -ausbau im Bereich Logistik steht im Mittelpunkt der Geschäftsanbahnungsreise, die die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer (AHK Frankreich) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 02. bis 05. November 2020 durchführen wird.

Frankreich hat eine besondere Rolle im Bereich der Häfen. Das Land hat eine außergewöhnliche Meeresfront und eine ideale Lage, um den Westen Europas schnell zu bedienen. Außerdem verfügt Frankreich über ein System wichtiger zentraler Seehäfen in Europa, das mit relevanten Straßen, Autobahnen und Eisenbahnen sowie mit bedeutsamen Wasserstraßen (Seine, Rhône) verbunden ist. Darüber hinaus gibt es ein Netzwerk von dezentralen Häfen, die ein zusätzlicher Vorteil für die regionale Wirtschaftsentwicklung sind und die das Netzwerk der großen Seehäfen ergänzen. Frankreich ist die fünftgrößte Hafenmacht Europas mit mehr als 360 Millionen Tonnen Fracht und 30 Millionen Passagieren pro Jahr. Sein Meeresraum ist der zweitgrößte der Welt nach dem der Vereinigten Staaten mit 11 Millionen km². Die Landfläche der großen Seehäfen (GPM) wird auf 35.000 Hektar geschätzt.

Im Rahmen der nach Frankreich führenden Reise erhalten die teilnehmenden deutschen Unternehmen folgende Leistungen:

  • Bereitstellung einer branchenspezifischen Zielmarktanalyse zu Frankreich sowie zusätzliche unternehmensspezifische Kompaktinformationen.
  • individuelle Geschäftspartnertreffen in Frankreich: Ansprache potenzieller Geschäftspartner und Begleitung zu den individuellen Gesprächen vor Ort.
  • Workshop (u.a. kompakte Marktinformationen, Vertrieb Frankreich, interkulturelle Aspekte, rechtliche und steuerliche Informationen zum Vertrieb).
  • Präsentationsveranstaltung zur Leistungsfähigkeit der deutschen Logistikbranche im Bereich Hafen und Firmenpräsentationen der teilnehmenden deutschen Unternehmen.
  • Diskussionsrunden mit Experten zu aktuellen deutsch-französischen Themen.

Bei dieser Geschäftsanbahnungsreise handelt es sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Die Reise ist Teil des Außenwirtschaftsförderangebotes von Germany Trade and Invest (GTAI) und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Die Geschäftsanbahnungsreise soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen aus Deutschland beim Einstieg in den französischen Markt helfen.

Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens:

  • 500 € (netto) für Teilnehmer mit weniger als 2 Mio. € Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern
  • 750 € (netto) für Teilnehmer mit weniger als 50 Mio. € Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern
  • 1000 € (netto) für Teilnehmer ab 50 Mio. € Jahresumsatz oder ab 500 Mitarbeitern

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Unternehmen begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. KMU haben Vorrang vor Großunternehmen.

Nähere Informationen zum Programm, zu den Teilnahmebedingungen und zur Anmeldung können dem Informationsflyer entnommen werden.

Anmeldeschluss ist der 27. März 2020.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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