(BMWi) - Myanmar ist ein wachsender Markt für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Lokale und internationale Hersteller bauen ihre Produktionsstätten in Myanmar stetig aus bzw. auf. Noch sind Verarbeitungsgrad und Verpackungsqualität existierender Produkte gering. Der Ausbau der lokalen Nahrungsmittelproduktion und -verarbeitung sowie die Steigerung der Wertschöpfung stehen im Fokus der Regierung. Die hierfür benötigten Maschinen und Anlagen kommen alle aus dem Ausland.

Von 2015 bis 2017 importierte Myanmar gemäß VDMA-Informationen Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen im Wert von 248 Mio. Euro. Davon kamen knapp 15 Prozent der Lieferungen aus Deutschland. Da es keinen nennenswerten lokalen Maschinenbau gibt, ergeben sich zukünftig gute Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU organisiert die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zusammenarbeit mit dem VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen und econAN international GmbH eine Markterkundungsreise nach Myanmar. Die Reise findet vom 09. bis 13. September 2019 in Mandalay und Yangon statt. Schwerpunkt sind die "Verarbeitungs- und Verpackungsmaschinen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie". In Vorbereitung der Reise erhalten die Teilnehmer eine eigens erstellte Zielmarktanalyse, die die Marktchancen und -herausforderungen in Myanmar erläutert.

Die Reise beginnt in Myanmars zweitgrößter Stadt Mandalay. Dort ist eine Fachveranstaltung zum Austausch mit myanmarischen Experten, potenziellen Kunden und Distributionspartnern geplant. Im Anschluss werden Betriebsbesichtigungen in Mandalay und Yangon geboten, die Einblicke in die lokalen Verarbeitungs- und Verpackungsbetriebe für die Lebensmittel-und Getränkeindustrie bieten. Die Reise endet mit einem Besuch der größten Fachmesse des Landes (ProPak) in Yangon.

An der Reise nehmen mindestens 10, maximal 20 deutsche Unternehmen teil. Die Markterkundungsreise wird vom BMWi gefördert und beinhaltet Zuwendungen, bei denen es sich um De-minimis-Beihilfen handelt. Der Eigenanteil richtet sich nach der Größe des Unternehmens und liegt zwischen 500 und 1.000 Euro (netto). Die individuellen Reise,- Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Unternehmen selbst getragen. Anmeldeschluss für interessierte Unternehmen ist der 30. Juni 2019.

Weitere Informationen:
Flyer (pdf)

Weitere Projekte des BMWi-Markterschließungsprogramms finden sie auf: www.ixpos.de/markterschliessung

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