(GTAI) - "Unser Ziel ist, dass alle neuen Personenkraftwagen und Kleintransporter ab 2025 emissionsfreie Fahrzeuge sind und dass sich die Emissionen aus dem Verkehrssektor bis 2030 [im Vergleich zu 2005] halbieren", sagte Nikolai Astrup, Minister für Kommunalverwaltung und Modernisierung. Einer der von ihm genannten Eckpunkte dieser Entwicklung - die Ladeinfrastruktur - bedarf allerdings noch besonderer Aufmerksamkeit. "Das Storting muss sicherstellen, dass die [Elektroautoförderung] fortgesetzt wird, und entscheiden, dass eine Strategie für die Ladeinfrastruktur erarbeitet wird", fordert Christina Bu, Generalsekretärin des Elektroautoverbandes Norsk Elbilförening.

In den letzten beiden Jahren wurde das öffentliche Ladenetzwerk jeweils um über 3.000 Ladepunkte ergänzt. Ende 2020 standen laut dem Verband knapp 17.000 Ladepunkte zur Verfügung. Allein die Verwaltung der norwegischen Hauptstadt will 2021 an 100 neuen Standorten Ladesäulen mit jeweils zwei Anschlüssen mit 7 bis 22 Kilowatt (kW) Ladeleistung aufstellen. Wo genau sie stehen werden, bestimmen auch die Osloer mit - für deren Vorschläge wurde eine spezielle E-Mail-Adresse etabliert. Zusätzlich werden die 57 ältesten, zwischen 2008 und 2012 aufgestellten, Ladesäulen des Typs Ensto mit neuen, von Schneider Electric zugelieferten Ladesäulen mit einem Typ-2-Stecker ersetzt.

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