(GTAI) - Mexikos Bergbausektor erwartet für 2020 und 2021 eine leicht bessere Entwicklung als in den Vorjahren, ein erneuter Boom wie zuletzt von 2012 bis 2014 wird aber ausbleiben. Laut dem Analyseunternehmen BNamericas werden Bergbauunternehmen im laufenden und im kommenden Jahr nur in kleineren Projekten die Produktion hochfahren können. Dazu gehören die Bergwerke Santana/Los Verdes, La Fortuna (beide Minera Alamos), Los Reyes (Vector Factor), Samalayuca (VVC Exploration) und Mina Pilares (Southern Copper). Lediglich das Goldvorhaben Media Luna von Torex Gold sticht mit Gesamtinvestitionen von 496 Millionen US-Dollar (US$) heraus.

Die Megaprojekte der Branche kommen hingegen nicht in Fahrt. In Metates, wo es Gold-, Silber- und Zinkvorkommen gibt, sind Investitionen von 3,5 Milliarden US$ geplant. Laut der verantwortlichen Bergbaufirma Chesapeake Gold ist unter den derzeitigen Bedingungen die Aktivität jedoch nicht rentabel. Chesapeake untersucht aktuell, ob zunächst einzelne Abschnitte mit fortgeschrittenen Abbautechniken kostengünstig entwickelt werden können. El Arco, ein 2,9 Milliarden US$ teures Kupfer- und Goldprojekt der US-amerikanischen Southern Copper, befindet sich noch in einem frühen Stadium. Auch die Weiterentwicklung des Gold-, Silber und Kupferprojektes in La Verde (Michoacán) mit geplanten Investitionen von 1,2 Milliarden US$ ist derzeit unsicher.

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