(DIHK) - Die Corona-Pandemie erschwert internationale Geschäfte in vielerlei Hinsicht. Zum Beispiel sind geförderte Unternehmerreisen – beliebte und bewährte Instrumente zur Markterkundung und Geschäftsanbahnung – derzeit physisch kaum durchführbar. Die gute Nachricht: Es gibt virtuelle Alternativen, unter anderem für Anbieter klimafreundlicher Energielösungen.

Mit Biogas-Technologie nach Thailand oder mit Pumpspeicherwerken in die USA: Programme wie die vom Bundeswirtschaftsministerium finanzierte "Exportinitiative Energie" begleiten deutschen Unternehmen komfortabel auf interessante Auslandsmärkte.

Je nach Art der Maßnahme umfassen die Angebote der Exportinitiative eine Zielmarktanalyse, eine Möglichkeit, die eigenen Leistungen bei einer Konferenz einem lokalen Fachpublikum vorzustellen und Gesprächstermine mit individuell ausgewählten potenziellen Geschäftspartnern. Werden in ausgewählten Ländern konkrete Systemlösungen gesucht, hilft die Initiative kleinen und mittleren Unternehmen dabei, ein Konsortium zu bilden und am Zielmarkt gemeinsam aufzutreten.

Marktinformationen und Kontakte am heimischen Rechner
Dass in der Pandemie Besuchs- und Besichtigungstermine vor Ort entfallen, ist naheliegend, die anderen Programmpunkte sind aber auch online realisierbar. Die Deutschen Auslandshandelskammern (AHKs) organisieren deshalb gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag als Projektträger ihre Energie-Geschäftsreisen im Rahmen der Exportinitiative Energie auch virtuell.

Das birgt sogar Vorteile, denn die Teilnehmer sparen Zeit und Geld: Die oft langwierige Anreise entfällt ebenso wie die Übernachtungskosten.

Ein Ausschnitt aus den aktuellen Angeboten:

  • Gebäudeeffizienz in Singapur, 3. bis 6. Mai (Anmeldeschluss: 5. März)
  • Gebäudeeffizienz in Kanada, 3. bis 7. Mai (Anmeldeschluss: 8. März)
  • Dezentrale Stromversorgung in Äthiopien, 26. bis 30. April (Anmeldeschluss: 15. März)
  • Dezentrale Energiegewinnung aus Restabfällen in der Palmölindustrie in Malaysia, 14. bis 18. Juni (Anmeldeschluss: 16. April)
  • Industrieeffizienz inklusive Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien – Fokus auf Industrieparks in China, 21. bis 25. Juni (Anmeldeschluss: 23. April)
  • Dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien in Guatemala, El Salvador und Honduras, 21. bis 25. Juni (Anmeldeschluss: 23. April)
  • Erneuerbare Energien und Netzintegration mit Fokus auf Energiespeichertechnologien in Griechenland, 28. Juni bis 1. Juli (Anmeldeschluss: 30. April)

Details und weitere Reisen gibt es auf der Website der Exportinitiative Energie.

Großes Angebot auch für weitere Branchen
Darüber hinaus werden aber auch für zahlreiche andere Geschäftszweige, zumeist mit Unterstützung der AHKs, virtuelle Geschäftsanbahnungs- oder Markterkundungsreisen angeboten, beispielsweise für die Bereiche Automobil, Cyber Security, Lebensmittel oder Hygienetechnik.

Alle Termine, unter anderem auch aus dem Markterschließungsprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums, finden Sie im Kalender des Außenwirtschaftsportals Ixpos.

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