(BMWi) - Vom 24. bis 28. Februar 2020 führt COMMIT im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Markterkundungsreise zum Thema Modernisierung der industriellen Infrastruktur - Lebensmittelverarbeitung und -verpackung, Bau- und Umwelttechnik sowie Textilmaschinen nach Armenien und Georgien - durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Unterstützt wird das Projekt durch die Deutsche Wirtschaftsvereinigung in Armenien und Georgien, dem Ostausschuss - Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft und dem OWC-Verlag als Medienpartner. Die Delegation wird vom BMWi geleitet.

Obwohl Armenien ein sehr kleines Land ist, verfügt es über mehrere Branchen mit Investitionspotenzial. Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der führenden Branchen im Industriebereich. Eine besonders starke Nachfrage an Maschinen und Anlagen ist in der Nahrungsmittelindustrie, die 43 % der verarbeitenden Industrie ausmacht, sowie in der Metallverarbeitung und der Baustoff- und Kunststoffindustrie zu erkennen. Zulieferer aus dem Ausland profitieren von der Öffnung des Landes sowie von der Befreiung von Zöllen und Steuern. Somit wächst auch der armenische Außenhandel, insbesondere der Import, der zudem durch den Mangel an lokalen Maschinen- und Anlagenherstellern begünstigt wird. Nach Angaben der Weltbank importierte Armenien 2016 Maschinen und Anlagen im Wert von über 580 Mio. USD, davon kommen rund 300 Mio. USD aus Europa und Zentralasien.

Mit einem Umsatz von 1,6 Mrd. USD im Jahr 2018 ist die Nahrungsmittelindustrie der Hauptindustriezweig Georgiens. 44 % der Produktion entfallen auf das verarbeitende Gewerbe und machen diesen Zweig zum wichtigsten Abnahmesektor für ausländische Maschinen und Ausrüstungen. Im Bereich Maschinenbau und Anlagen stehen eine Vielzahl an Projekten bevor. Branchen wie der Bau, die Lebensmittelverarbeitung und -verpackung profitieren von umfangreichen Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen und sollen ausländische Unternehmen dazu verleiten, in wichtige Industriebranchen zu investieren. Des Weiteren stehen auch Fördermittel für die Textilbranche zur Verfügung.

Ziel der Markterkundungsreise ist es, detaillierte Marktkenntnisse und Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern anhand von Präsentationsveranstaltungen und individuellen Terminen zu vermitteln und Einstiegsmöglichkeiten in beiden Märkten zu erörtern. Eine Zielmarktanalyse, ein Briefing vor Ort sowie Treffen mit lokalen Unternehmen, Behörden und Entscheidungsträgern sowie Besichtigungen von Referenzobjekten geben Einblicke in die Vorgehensweise und die dort angewandten Maschinen und Anlagen.

Die Zielgruppe dieser Maßnahme sind KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland. Das Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Anmeldungen werden bis zum 31. Dezember 2019 erbeten.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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