(GTAI) - In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) wird der Nahrungsmittelbedarf vor allem getrieben von einem hohen Bevölkerungswachstum, steigenden Einkommen, einem Trend zu höherwertigen Nahrungsmitteln und der schnell wachsenden Nachfrage bei "Convenience Food". Das Beratungsunternehmen Alpen Capital prognostiziert in seiner jüngsten Analyse des GCC-Nahrungsmittelsektors im Zeitraum 2018 bis 2023 für die VAE ein durchschnittliches Wachstum der (mengenmäßigen) Nahrungsmittelnachfrage von 3,5 Prozent. Der Konsum soll sich damit von 8,7 Millionen Tonnen (2018) auf 10,3 Millionen Tonnen in 2023 ansteigen.

Die Selbstversorgungsrate in den VAE wird zwischen 10 bis 20 Prozent geschätzt. Die eigene Nahrungsmittelversorgung zu sichern, gehört für die VAE zur Priorität. Entsprechend wurde viel investiert, beispielsweise in landwirtschaftliche Projekte in Übersee im „Food Security“ Programm. Durch die Coronavirus-Pandemie verstärken sich die Bemühungen. Im März 2019 kündigte der Kronprinz von Abu Dhabi, eine Investition in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar (US$) in Forschung und Entwicklung für Ernährungssicherheit und Wasserknappheit an. Weitere 272 Millionen US$ sollen in Agrartechnologie fließen.

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