(GTAI) - Dass in Aserbaidschan nicht immer durchgehend und ausreichend Wasser aus dem Kran läuft, ist eines der größten Infrastrukturprobleme. Die Wasserwirtschaft belasten wachsende Wasserdefizite, eine starke Versickerung in Bewässerungsanlagen, hohe Leitungsverluste im Trinkwassernetz, eine mangelnde Trinkwasserversorgung in vielen Landesteilen und ein häufig sorgloser Umgang mit dem Rohstoff Wasser in Betrieben und Haushalten.

Abhilfe schaffen soll eine Ende Juli 2020 von der Regierung beschlossener Aktionsplan für die effektive Nutzung der Wasserressourcen und diverse Vorhaben für eine bessere Trinkwasserversorgung in Städten und ländlichen Regionen. Durch den Aktionsplan sollen viele Projekte vorbereitet oder bereits gestartet werden. Zugleich ist er die Initialphase langfristiger Progamme für die Wasser- und Bewässerungswirtschaft im Zeitraum 2020 bis 2030.

Aserbaidschan setzt bei seinen Vorhaben auf das Know und Lieferpotenzial ausländischer Partner. Die Regierung will international erfahrene Berater für die Projektierung und wassersparende Technologien und Materialien, darunter zum Beispiel Spezialpumpen und wasserundurchlässige Kanalauskleidungen, ins Land holen.

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