(Exportinitiative Energie) - Die niederländische Regierung will CO2-Einsparungen bei der Stromproduktion stärker fördern. Das verschafft Anbietern besonders effizienter Technologielösungen im Bereich der erneuerbaren Energien einen wichtigen Wettbewerbsvorteil.

Die Regierung der Niederlande will das CO2-Einsparungspotenzial von Erneuerbare-Energien-Projekten bei der Vergabe von Subventionen stärker berücksichtigen. Besonders für Hersteller und Zulieferer effizienter Technologien ergeben sich durch die neuen Vergaberichtlinien in den Niederlanden noch bessere Absatzmöglichkeiten.

Ab Herbst 2020 sollen die staatlichen Subventionen für weitere Technologien geöffnet werden. Auch Projekte, die beispielsweise Wasserstoff durch Elektrolyse erzeugen oder industrielle Restwärme nutzen, sollen demnach zukünftig für die Subventionen infrage kommen. Im Jahr 2021 könne die Liste förderfähiger Technologien sogar noch einmal erweitert werden, sagte der niederländische Wirtschafts- und Klimaminister Eric Wiebes dem Fachmagazin PV-Tech. Umweltfreundliche Transporttreibstoffe und Kunststoffrecycling seien potenzielle Kandidaten.

Die Subventionen in Höhe von fünf Milliarden Euro für das Jahr 2020 werden über die sogenannte „SDE++“-Betriebshilfe vergeben, die im Herbst 2020 den Vorgänger „SDE+“ ablösen wird. Die Betriebshilfe kompensiert die Differenz zwischen dem Selbstkostenpreis für erneuerbare Energien und deren Marktwert. Bewerben können sich Unternehmen und Non-Profit-Organisationen, die Erneuerbare-Energien-Projekte in den Niederlanden durchführen. Die Ausschreibungen der „SDE++“-Subventionen werden zwischen dem 29. September und dem 22. Oktober 2020 stattfinden.

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