(BMWi) - Vom 18.01.2021 bis zum 22.01.2021 führt German Water Partnership e.V. (GWP) in Kooperation mit der Deutsch-Pakistanischen Industrie- und Handelskammer (GPCCI), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Pakistan durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durchgeführt.

Das Programm richtet sich insbesondere an KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleistungsunternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland und entsprechenden Branchenschwerpunkten. Sollte die aktuelle Situation eine Durchführung vor Ort nicht möglich machen (Stichtag 30.10.2020), findet die Geschäftsanbahnung in digitaler Form – mit Übernahme sämtlicher wesentlicher Programminhalte – statt.

Während des mehrtägigen Programms lernen die Teilnehmer den Wirtschaftsstandort Pakistan kennen und treten in Kontakt mit relevanten Entscheidungsträgern und potenziellen Geschäftspartnern. Das Programm bietet einen umfassenden Überblick über das vielseitige Potenzial für Investitionen und Kooperationen und ermöglicht teilnehmenden deutschen Unternehmen den Einstieg in Geschäftsaktivitäten in Pakistan. Individuell organisierte B2B- Meetings bieten zudem eine einzigartige Gelegenheit, Geschäftsbeziehungen mit pakistanischen Unternehmen zu initiieren sowie exklusive Informationen von Fachvertretern und Brancheninsidern zu erhalten.

Nach einer Studie des Internationalen Währungsfonds rangiert Pakistan auf dem dritten Platz der Liste der Länder, die akute Mängel in der Wasserversorgung haben. Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass das Land ab 2025 von absoluter Wasserknappheit betroffen sein wird und ab 2040 das Land mit den geringsten Wasserressourcen weltweit sein wird. Angesichts häufiger Überflutungen auf der einen und chronischer Wasserknappheit auf der anderen Seite, besteht in Pakistan großer Bedarf an Lösungen für ein effizientes Ressourcenmanagement bei der Trinkwasserversorgung: Nur 36% der Bevölkerung haben Zugang zu sauberem Trinkwasser – gleichzeitig werden 95% des Frischwassers für die Landwirtschaft genutzt. U.a. von der Weltbank finanzierte Projekte zielen auf den Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur zur Abwasserreinigung, z.B. in der Wirtschaftsmetropole Karachi, ab. Benötigt werden ebenso Wasseraufbereitungsanlagen für die wasserintensive Industrie, Einkaufszentren, Hotels und sonstige private Großverbraucher aber auch Technologien z.B. für die Meerwasserentsalzung.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). (Bei digitaler Durchführung: Zwischen 250 und 500 EUR (netto)). Alle Teilnehmer erhalten eine branchenspezifische Zielmarktanalyse, individuell organisierte Termine mit potenziellen Geschäftspartnern und Kunden, sowie die Möglichkeit zur Produkt-/ Dienstleistungspräsentation vor Fachpublikum und Networking mit lokalen Ministerien und Fachverbänden.

Eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 30.10.2020 möglich.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.

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