(BMWi) - Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Marco Wanderwitz, und der Außenminister des Sultantas Oman, Sayyid Badr Al Busaidi, haben sich am 15. September 2020 als Ko-Vorsitzende an der - virtuellen - 15. Deutsch-Omanischen Gemischte Wirtschaftskommission zu den deutsch-omanischen Wirtschaftsbeziehungen ausgetauscht.

In Gegenwart zahlreicher Vertreter omanischer Regierungsstellen und Unternehmen, deutscher Unternehmen, Wirtschaftsverbände und Ministerien fand ein Wirtschaftsforum statt, auf dem ein breites Themenspektrum von Infrastruktur, Logistik und Digitaler Transformation bis hin zu den Potenzialen einer deutsch-omanischen Energie-Zusammenarbeit erörtertet wurde. Abschließend unterzeichneten die Ko-Vorsitzenden die „Agreed Minutes“, die potenzielle Felder der Zusammenarbeit identifizieren.

Wanderwitz: "Deutschland und das Sultanat Oman verbindet eine langjährige Freundschaft. Oman strebt eine Diversifizierung und Transformation seiner Wirtschaft an. Deutschland und die deutsche Wirtschaft stehen an der Seite Omans, um diese Diversifizierung in vielen Feldern weiter voranzutreiben. Mit ihrer technologischen Kompetenz können deutsche Unternehmen dabei helfen, Umwelt- und Klimaschutz mit wirtschaftlichen Interessen auszubalancieren.
Vielfältige Anknüpfungspunkte ergeben sich etwa im Bereich der Energie, insbesondere beim Ausbau der erneuerbaren Energie und Wasserstoff. Der Oman hat hervorragendes Potenzial zur Erzeugung von wind- und solarbasiertem Wasserstoff. Deutsche Unternehmen sind hier weltweit führend und Deutschland sucht mittelfristig Partner zum Import von grünem Wasserstoff."

Im Jahr 2019 betrug das deutsche Handelsvolumen mit Oman rund 914 Mio. Euro; im 1. Halbjahr 2020 413 Mio. Euro.

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