(Exportinitiative Energie) - In Südkorea soll in den kommenden Jahren der nach Angaben der koreanischen Regierung größte Offshore-Windpark der Welt entstehen: mit einer maximalen Kapazität von 8,2 GW. Das Projekt wird rund 48,5 Billionen Won (36 Milliarden Euro) kosten. Den Großteil (47,6 Billionen Won/35,3 Milliarden Euro) tragen Energieversorger und Anlagenbauer, 0,9 Billionen Won (0,7 Milliarden Euro) kommen von der südkoreanischen Regierung.

Der geplante Windpark ist Teil des Green New Deals, einer Strategie, die Präsident Moon Jae-In im vergangenen Jahr verkündet hat. Die Regierung will Südkoreas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringern, gleichzeitig aus der Kernkraft aussteigen und das Land bis zum Jahr 2050 klimaneutral machen. Das Projekt soll dem Land dabei helfen, seine Windkraftkapazität bis zum Jahr 2030 von derzeit 1,67 GW auf 16,5 GW zu erhöhen. Ein großes Projekt wie dieses bietet viele Beteiligungsmöglichkeiten für Zulieferer und Dienstleister aus der deutschen Windenergiebranche.

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Systemintegration erneuerbarer Energien mit Fokus auf intelligente Netze in Südkorea (AHK-Geschäftsreise)

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Südkorea: Offshore-Windenergie (AHK-Zielmarktanalyse)

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