(GTAI) - Südostasien ist eine der wachstumsstärksten Regionen weltweit und bietet gute Investitionsbedingungen, wie niedrige Löhne. Auch deutsche Firmen sind interessiert, auf der Suche nach Alternativen zu China.

Die Mitgliedsländer der Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) zogen 2018 zusammen 149 Milliarden US-Dollar (US$) an Direktinvestitionen an, mehr als China. Die investierten Mittel stiegen damit um 3 Prozent gegenüber 2017, während weltweit die Direktinvestitionen das dritte Jahr in Folge sanken. Grund dafür sind Unsicherheiten durch Handelskonflikte und eine Unternehmenssteuerreform in den USA. Diese führte zu Kapitalrückführung in die USA. Weiterhin an zweiter Stelle der Empfänger weltweiter Direktinvestitionen steht China, aber das Interesse an Alternativen steigt, durch Zölle der USA und eine Wachstumsverlangsamung im "Reich der Mitte".

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