(BMWi) - Die Nachfrage nach zivilen Sicherheitslösungen wächst in Thailand stetig. Insbesondere die Bauwirtschaft ist Treiber dieser Entwicklung. Der öffentliche Verkehr, Bürogebäude und Einkaufszentren benötigen Alarm- und Überwachungssysteme. Chancen bietet auch der Online- und Technologieboom, der vermehrt Cyberangriffe hervorgerufen hat.

Um über das große Marktpotential und konkrete Chancen für deutsche Anbieter von zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen zu informieren, führt die econAN international GmbH am 7. November im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) eine Informationsveranstaltung zum thailändischen Markt durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative "Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen" und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Das Programm richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige sowie fachbezogene Freie Berufe.

Das Programm bietet einen umfassenden Überblick über das Potenzial für Export, Investitionen und Kooperationen. Neben technischen und logistischen Voraussetzungen werden praktische Fragen der Einfuhr (Kennzeichnungspflichten, Zölle etc.) behandelt. Das Herzstück der Veranstaltung sind die Erfahrungsberichte von deutschen Unternehmen der Branche, die bereits in Thailand aktiv sind. Ein Vertreter des BMWi wird an der Veranstaltung teilnehmen.

Das Potential im Bausektor ist immens: Neben Brandschutzsystemen, Alarmanlagen, Feuermeldern sowie Zugangs- und Videoüberwachungssystemen muss Thailand auch Metalldetektoren und Durchleuchtungsgeräte für die Eingangskontrolle importieren. Im großangelegten Entwicklungsprojekt Eastern Economic Corridor (EEC) sollen zudem systematisch Branchen mit einem erhöhten Bedarf an zivilen Sicherheitstechnologien gefördert werden, u.a. Smarte Elektronik, Biotechnologie, industrielle Robotertechnologie, Logistik und Luftfahrt, Biokraftstoffe und Biochemie sowie die digitale Industrie. Mit der Etablierung des EEC gehen auch eine Vielzahl von Infrastruktur- und Transportprojekten einher. Landesweit bietet eine Fülle von Projekten weitere Geschäftschancen, u.a. bei Flughäfen, Zugstrecken, einem Containerhafen, einem Erdölterminal sowie den öffentlichen Transportsystemen MRT und BTS im Großraum Bangkok. Die rapide Digitalisierung erfordert mehr Datenschutz und Internetsicherheit und nicht zuletzt müssen kritische Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorgung und strategische Industrien gegen Angriffe von Cyberkriminellen abgesichert werden.

Die Teilnahme an der Veranstaltung selbst ist kostenlos. Für das ganztägige Catering fallen Kosten in Höhe von 30 Euro (inklusive MwSt.) pro Person an. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Oktober 2019 möglich.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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