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(BMWi) - Vom 11.11.2019 bis zum 15.11.2019 führt die Deutsch-Baltische Handelskammer, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Estland und Lettland durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Obwohl Estland mit 1,3 Millionen und Lettland mit 1,9 Millionen Einwohnern kleine europäische Länder sind, erfolgen derzeit auch durch Hilfe von EU-Fördermitteln umfangreiche Investitionen in Gesundheits-, Lebensmittelverarbeitungs-, Agrarsektoren, die sich auch auf Analyse-, Bio- und Labortechnik auswirken. Der Einsatz moderner Technologie spielt eine große Rolle, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Sektoren der Agrartechnik und der Nahrungsmittelbranche haben in Estland und Lettland bedeutenden Anteil an der wirtschaftlichen Gesamtleistung, sind in Clustern organisiert und durch die Zusammenarbeit untereinander sowie mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen imstande, Analysen und Laboruntersuchungen auf hohem Niveau umzusetzen.

Im Bereich der Analysen,- Bio- und Labortechnik (ohne Diagnostik) importierte Estland 2017 Güter für knapp 10,36 Mio. Euro aus Deutschland, 2018 waren es 10,04 Mio. Euro. Lettland importierte 2017 Güter für 11,49 Mio. Euro aus Deutschland und 2018 Waren für etwa 12,34 Mio. Euro. Die zunehmende Qualität der Einrichtungen in beiden Ländern legt nahe, dass die Potenziale sich künftig verbessern werden.

Die Geschäftsanbahnungsreise richtet sich an deutsche Anbieter von Analyse-, Bio- und Labortechnik für medizinische und pharmazeutische Anwendungen, Agrarsektor, Umweltanalyse sowie die Nahrungs- und Lebensmittelindustrie, die Gelegenheit haben, bei einer Geschäftsanbahnungsreise die Märkte Estland und Lettland kennenzulernen und konkrete Geschäftskontakte zu schließen.

Zur Vorbereitung auf die Reise werden die Erwartungen an die potenziellen Kooperationspartner individuell von der AHK erfasst und bei der Vereinbarung der B2B-Termine berücksichtigt. Weiterhin erhalten die Teilnehmer detaillierte Zielmarktanalysen zu den zwei Ländern sowie relevante Wettbewerbsinformationen zur individuellen Reisevorbereitung.

Neben individuellen B2B-Gesprächen und Referenzbesichtigungen ist Höhepunkt der Reise eine Präsentationsveranstaltung in der lettischen Hauptstadt Riga, bei der sich die deutschen Delegationsteilnehmer lokalen Unternehmen vorstellen und mit Experten die neuesten Entwicklungen und Perspektiven des Sektors besprechen.

Das Projekt ist Bestandteil des BMW-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1000 EUR (netto). Die Teilnehmer tragen ihre individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Die Teilnehmerzahl ist auf acht bis zwölf Unternehmen beschränkt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Durchführer der Geschäftsanbahnungsreise ist die Deutsch-Baltische Handelskammer in Estland, Lettland, Litauen (AHK) mit der Unterstützung vom Deutschen Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien SPECTARIS sowie Beratungsunternehmen EMCLAB GmbH als Partner.

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Anmeldung finden sich im Projektflyer und auf der Webseite der Deutsch-Baltischen Handelskammer.

Anmeldeschluss für die Reise ist der 19. Juli 2019.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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