(BMWi) - Als Reaktion auf wandelnde Bevölkerungsstrukturen, Ressourcenmangel und rapide Städteentwicklungen wird in Japan derzeit das innovative Gesellschaftskonzept „Society 5.0“ angestrebt, welches als Pendant zur deutschen Plattform Industrie 4.0 und zur amerikanischen Idee des IoT entwickelt wurde. Als Schlüsselfaktor wird hierbei die Entwicklung der Industrie gesehen, die nach dem Konzept der „Connected Industries“ vorangetrieben werden soll.

Insbesondere werden Entwicklungen in den Bereichen Mobility Service, industrielle Produktion und Robotik, Anlagen- und Infrastruktur-Sicherheit und Smart Life von der japanischen Wirtschaft, aber auch von Seiten der Politik mit großem Interesse verfolgt und mit Hinblick auf die Olympischen Spiele im Jahr 2020 vorangetrieben. Eine zentrale Rolle spielen dabei die Entwicklung und der Einsatz von innovativen Netzwerktechnologien wie IoT oder 5G und das damit eng verbundene Thema Cyber-Security. Sowohl Politik als auch Industrie setzen bei der Realisierung des Konzepts stark auf die internationale Zusammenarbeit und den Austausch, wobei Deutschland mit seiner Initiative Industrie 4.0, von Anfang bis heute einer der interessantesten Partner für Japan darstellt.

Die Delegationsreise ist ein Projekt des Markterschließungsprogramms für KMU und wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Ziel des Projektes ist es, deutsche Unternehmen durch den gezielten Auf- bzw. Ausbau von Geschäftskontakten bei der Erschließung des Absatzmarktes Japan zu unterstützen. Darüber hinaus können die Teilnehmer auch für Investitionen japanischer Unternehmen im Ausland werben und profitieren, da Entscheidungen in der Regel in den japanischen Mutterhäusern getroffen werden.

Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer spezifische Kompaktinformationen zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie zu Einfuhrbestimmungen. In Tokio werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit potentiellen lokalen Geschäftspartnern, hochrangigen Vertretern von Fachverbänden sowie Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisition.

Durchgeführt wird die Geschäftsanbahnung vom Projektträger AHK Japan in Zusammenarbeit mit dem deutschen Projektpartner SBS systems for business solutions. Das Angebot richtet sich vorwiegend an kleine und mittlere deutsche Unternehmen. Der Eigenanteil zur Teilnahme beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro netto zzgl. individueller Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten. Die Anmeldung wird bis zum 30. Juni 2019 erbeten. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.german-tech.org im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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