Seminar
Termin: 27.02.2020
Ort: Gera, Deutschland
Veranstalter: IHK Ostthüringen zu Gera

Wenn Sie als deutscher Unternehmer Lieferungen oder Dienstleistungen im Ausland erbringen, stellt sich regelmäßig die Frage, ob Sie in Ihrer Ausgangsrechnung Umsatzsteuer ausweisen müssen oder ob Sie netto fakturieren können, weil Ihr Kunde die Steuer schuldet. Daran schließt sich die Frage an, ob Sie sich als leistender Unternehmer auf Grund des Umsatzes im Ausland steuerlich erfassen lassen und die Mehrkosten bei der Kalkulation berücksichtigen müssen. Ähnliche Gefahren ergeben sich aus internationalen Leistungseinkäufen. Häufig werden Sie als Kunde zum Steuerschuldner und dürfen nur Nettorechnungen akzeptieren. Wenn Sie das übersehen, erzeugen Sie erhebliche und oftmals unheilbare finanzielle Risiken. Letztlich gibt es auch eine Vielzahl innerdeutscher Sonderregelungen, die von den Beteiligten Nettoabrechnungen verlangen. Das Seminar setzt auf § 13b UStG sowie die EU-Vorgaben, die Rechtsprechung und die Verwaltungsanweisungen dazu auf. Gleichzeitig wirft es einen „Blick über den Tellerrand“ in das Recht der anderen EU-Mitgliedstaaten und ausgewählter Drittländer.

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Zoll und Steuern