Webinar
Termin: 11.06.2021
Ort: Webinar, Deutschland
Veranstalter: IHK Rhein-Neckar

 

Am 1. Juli 2021 tritt das E-Commerce-Paket des Unionsgesetzgebers in Kraft. Dies bedeutet umfassende umsatzsteuerliche Änderungen insbesondere für grenzüberschreitende Versandhändler bei Lieferungen an Nichtunternehmer: Bereits ab einer jährlichen Umsatzschwelle von insgesamt EUR 10.000 für alle EU-Länder muss dann die Umsatzbesteuerung der Bestimmungsländer – und nicht die Besteuerung im Warenursprungsland – berücksichtigt werden.

Bislang ist diese Schwelle EU-weit pro Land unterschiedlich und auch deutlich höher. Tendenziell werden also künftig mehr Unternehmer als bisher von einer Besteuerung im Bestimmungsland der Waren betroffen sein. Zur Vereinfachung soll die Deklaration abzuführender Umsatzsteuer anderer EU-Länder mit dem „One-Stop-Shop-Verfahren“ einheitlich bei der Finanzbehörde des Sitzlandes der Unternehmen erfolgen können.

Sie erfahren in diesem Webinar, was es nun zu beachten gilt, welche Auswirkungen dies auf bereits bestehende umsatzsteuerliche Registrierungen im Ausland und Ihre Vertriebskanäle hat sowie welche Vor- und Nachteile die neue Gesetzeslage mit sich bringt.

Dieser Artikel ist relevant für:

E-Commerce, Zoll und Steuern