Seminar
Termin: 08.06.2020
Ort: Siegen, Deutschland
Veranstalter: IHK Siegen

Schwerpunkt präferenzieller Warenursprung

Exporteure, die Waren zollbegünstigt - d. h. zollfrei oder zu ermäßigten Zollsätzen - auf fremde Märkte bringen, erzielen dort u. U. entscheidende Wettbewerbsvorteile. Derartige Zollbegünstigungen sind wesentliche Bestandteile der Präferenzabkommen, welche die Europäische Union mit Drittländern abgeschlossen hat. Die Inanspruchnahme von Zollbegünstigungen setzt jedoch die Beachtung von Ursprungsregeln voraus. Die Beachtung und Handhabung der entsprechenden Vorschriften bereitet in der Praxis vielfach Schwierigkeiten, da für unterschiedliche Präferenzräume unterschiedliche Kriterien gelten. Darüber hinaus existieren im Bereich des handelspolitischen bzw. des wettbewerbsrechtlichen Ursprungs weitere ursprungsrelevante Regelungen und Begriffe, die in der Praxis häufig zu Missverständnissen führen.

Dieser Artikel ist relevant für:

Recht und Verträge, Zoll und Steuern