(BMWi) - Der Irak ist eines der bevölkerungsreichsten arabischen Länder mit fast 40 Mio. Einwohnern. Das Abfallmanagement stößt in vielen Kommunen des Iraks an seine Grenzen. Grund sind das hohe Bevölkerungswachstum, eine große Anzahl an Binnenflüchtlingen und eine in Teilen des Iraks wachsende Wirtschaft. Experten schätzen, dass der Irak täglich bis zu 31.000 t Siedlungsabfälle erzeugt. Die Kapazitäten für die Lagerung und Entsorgung dieser Abfälle werden auf 4.000 t pro Tag geschätzt, was wiederum heißt, dass 27.000 t Abfälle zum Teil illegal entsorgt werden.

Der lokale Bedarf ist enorm, die verschiedenen Arbeitsschritte wie Sammlung, Sortierung, Aufbereitung, Verwertung, Beseitigung und Überwachung von Abfällen effektiv und umweltverträglich zu organisieren. Deutschen Lieferanten und Dienstleistern bieten sich interessante Absatzchancen.

Am 26. Februar 2019 wird daher während einer "Informationsveranstaltung Irak" in der IHK Hannover, die im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie von MENA Business GmbH organisiert wird, ganztägig rund um das Thema Abfallwirtschaft informiert.

Im Rahmen der Informationsveranstaltung werden mit Experten aus Deutschland und dem Irak unter anderem folgende Themen erörtert:

  • Marktchancen und Marktentwicklungen
  • Politische und rechtlichen Rahmenbedingungen
  • Einfuhrbestimmungen und Zölle
  • Vorhandene Vertriebsstrukturen
  • Markt- und kulturspezifische Besonderheiten
  • Finanzierungs- und Risikoabsicherung
  • Referenzbeispiele von Unternehmen

Zielgruppe der Veranstaltung sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU)mit entsprechendem Branchenschwerpunkt.
Interessierte Unternehmen können sich bis zum 25. Januar 2019 bei dem unten angegebenen Kontakt anmelden. Für das ganztätige Catering wird pro Person eine Verpflegungspauschale von 30,- Euro (inkl. MwSt.) erhoben.

Das Anmeldeformular und weitere Informationen sind unter https://mena-business.com/projekte-normal/irak-02-2019/ herunterzuladen bzw. finden Sie im Projektflyer

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