(BMWi) - Vom 07.10.2019 bis zum 10.10.2019 führt die Deutsch-Norwegische Handelskammer (AHK) mit dem VDMA – AG Marine Equipment and Systems, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Norwegen durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU.

Mit einem Anteil von 8% am norwegischen BIP spielt die maritime Wirtschaft eine wichtige Rolle für die gesamte norwegische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Es ist die zweitwichtigste Exportindustrie nach dem Öl- und Gassektor. Die Branche rechnet für 2018 mit einem Gewinnzuwachs von 5% und für 2019 von 6%. 2018 verzeichneten die norwegischen Schiffswerften die höchsten Auftragseingänge seit 2012. Die Öl- und Gaswirtschaft ist weiterhin von großer Bedeutung für die maritime Industrie. Neue Märkte wie Aquakultur, Offshore-Wind und andere Nischenmärkte gewinnen jedoch an Bedeutung.

Die Digitalisierung gewinnt in allen Bereichen der maritimen Wirtschaft an Bedeutung: Konstruktion und Produktion von Schiffen und Ausrüstung, Betrieb von Schiffen, Logistik und Transport sowie Beobachtung und Überwachung. Bis 2025 werden viele Schiffe, Systeme und Komponenten mit dem Internet verbunden und von fast jedem Ort aus erreichbar sein. Die maritime Konnektivität wird sich erheblich verbessern und das Informationsmanagement der Industrie erheblich beeinflussen. Das derzeitige Wirtschaftsklima der norwegischen Branche ist durch ein stetig wachsendes Innovationstempo gekennzeichnet, wodurch sich in zahlreichen Branchen neue Technologien entwickeln und neue Geschäftsmodelle etablieren. Somit öffnet sich auch ein Potenzial für deutsche Unternehmen mit besonderem Fokus auf Industrie 4.0 und Digitalisierung. Die aktuelle Geschäftsanbahnungsreise ist relevant für deutsche KMU, die innovative Produkte und Lösungen für den Schiffbau, von der Planung bis zum Betrieb, liefern.

Die dreitägige Geschäftsanbahnungsreise besteht aus einer eintägigen Fachveranstaltung mit guten Möglichkeiten zum Austausch mit norwegischen Branchenvertretern. An den beiden nachfolgenden Tagen werden landesweit individuelle Gesprächstermine mit norwegischen Unternehmen organisiert. Jedem Teilnehmer wird auch eine Zielmarktanalyse über bestehenden Marktpotenziale und die damit verbundenen Geschäftschancen zur Verfügung gestellt.

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmern selbst getragen.

Anmeldeschluss ist der 01.07.2019.

Weitere Informationen zur Reise gibt es unter finden Sie auf der Website der AHK Norwegen bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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