Bundesministerien und Bundesbehörden unterstützen gezielt Zukunftsbranchen, Handelsaktivitäten und Kompetenzen im internationalen Kontext

Exportinitiative Energie

Technologien und Know-how zur klimafreundlichen Energieversorgung „Made in Germany“ sind weltweit gefragt. Immer mehr Regierungen, aber vor allem auch Unternehmen, erkennen: Erneuerbare Energien, Energieeffizienz sowie intelligente Systemlösungen senken die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen, leisten einen Beitrag zum Klimaschutz und helfen dabei, Kosten zu senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Mit dem Ziel, deutsche Technologien und Know-how weltweit zu positionieren, unterstützt die Exportinitiative Energie des BMWi Anbieter von klimafreundlichen Energielösungen bei der Erschließung von Auslandsmärkten. Dies trägt zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland und der Erreichung globaler Klimaschutzziele bei.

Im Fokus stehen hierbei die Bereiche erneuerbare Energien, Energieeffizienz, intelligente Netze und Speicher. Auch neue Technologien wie Power-to-Gas und Brennstoffzellen werden zunehmend in den Blick genommen. Das Angebot richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen und unter stützt die Teilnehmer durch Maßnahmen zur Marktvorbereitung sowie bei der Marktsondierung, -erschließung und -sicherung.

Die Exportinitiative Energie hilft deutschen Unternehmen dabei:

  • Marktinformationen zu sammeln
  • Exportmärkte zu bewerten und Risiken zu vermeiden
  • Geschäftskontakte im Ausland zu knüpfen oder zu vertiefen
  • Zeit und Kosten beim Markteintritt zu sparen
  • Als Qualitätsanbieter "Made in Germany" sichtbar zu werden

Weitere Informationen

Kontakt:

Geschäftsstelle Exportinitiative Energie
Tel.: (030) 5408 793 00
E-Mail
Internet: www.german-energy-solutions.de


Exportinitiative Umwelttechnologien

Mit der Anfang 2016 offiziell gestarteten Initiative unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie insbesondere kleine und mittlere Unternehmen aus den Bereichen nachhaltige Wasserwirtschaft, Kreislaufwirtschaft, Luftreinhaltung bzw. Lärmschutz und nachhaltige Mobilität bei der Erschließung internationaler Märkte.
Die Exportinitiative Umwelttechnologien nutzt dabei die Modulangebote des Markterschließungsprogramms (MEP) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im Fokus stehen dabei v.a. Schwellen- Entwicklungsländer.

Die Exportinitiative unterstützt Anbieter von Waren- Dienstleistungen dieser Umwelttechnologien mit Informationsveranstaltungen in Deutschland zu betreffenden Auslandsmärkten, Markterkundungsreisen, Leistungsschauen und Geschäftsanbahnungsreisen in interessante Zielmärkte. Sie haben dort die Möglichkeit, neue Geschäftsmöglichkeiten auszuloten, erste Kontakte zu schließen oder vorhandene auszubauen sowie wichtige politische Entscheider kennenzulernen.
Andererseits können ausländische Entscheidungsträger durch eine Informationsreise nach Deutschland konkrete technologische Lösungen für ihre Umweltprobleme kennenlernen.

In den Jahren 2016-2018 konnten mit einer Mittelausstattung von 1 Mio. Euro/Jahr 54 Vorhaben in 38 Ländern realisiert werden, vorwiegend in den Bereichen Wasserwirtschaft und Kreislaufwirtschaft. Durch einen Mittelaufwuchs auf 2 Mio. Euro kann im Jahr 2019 die Anzahl der Vorhaben um 27 Maßnahmen erhöht werden. Das BMWi steht dabei in engem Kontakt zu anderen Bundesressorts, die ähnliche Unterstützungsangebote anbieten z.B. zur „Exportinitiative Umwelttechnologien“ des Bundesministerium für Umwelt (BMU).

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Exportinitiative Gesundheitswirtschaft

Auf dem Weg in neue Märkte gibt es für die Unternehmen der deutschen Gesundheitswirtschaft eine zentrale Anlaufstelle: die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft. Sie bündelt Informationen, vernetzt Partner und vermarktet Deutschland als Standort für Qualität und Innovation. So soll die Branche ihre starke Position auf den Weltmärkten weiter ausbauen und zum Exportschlager werden.

Weltweit steigt die Nachfrage nach Gesundheitsprodukten und -dienstleistungen. Die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt die deutsche Industrie dabei, Wachstumschancen zu nutzen und neue Absatzmärkte zu erschließen. Im Fokus stehen die Branchen Arzneimittel, Medizintechnik, medizinische Biotechnologie sowie Telemedizin und gesundheitsbezogene Dienstleistungen.

Online vernetzt

Dreh- und Angelpunkt der Initiative ist der zweisprachige Internetauftritt. Erstmals werden hier die bestehenden Aktivitäten im Bereich der Außenwirtschaftsförderung zentral vernetzt. Auf dem deutschen Portal finden Unternehmer Expertenwissen zu den Exportchancen auf den weltweiten Zielmärkten. Eine Übersicht über Ausschreibungen und Förderprogramme sowie ein Veranstaltungskalender mit Messen, Kongressen, Geschäfts- und Delegationsreisen ergänzen das umfangreiche Serviceangebot.

Auf dem englischen Portal stellt die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft die Stärken der deutschen Gesundheitswirtschaft dar. Ausländische Kunden, Partner und Meinungsträger erfahren dort, warum es sich lohnt, mit Anbietern aus Deutschland zusammenzuarbeiten.

Um der Branche im Ausland noch mehr Sichtbarkeit zu verschaffen, erstellt die Initiative Firmenverzeichnisse, die sie über Mailings, Messen und Kongresse an die Zielgruppen verteilt. Dabei tritt sie mit der internationalen Dachmarke "Health – Made in Germany" auf, welche die deutschen Unternehmen auch in der Unternehmenskommunikation verwenden können.

Im Dialog mit Branchenverbänden

Germany Trade & Invest, die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesregierung, setzt die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) um. Die Initiative richtet sich dabei an den konkreten Bedürfnissen der Industrie aus. Dazu hat sie vier Arbeitskreise eingerichtet, in denen insgesamt 14 Branchenverbände vertreten sind. Diese legen im Dialog fest, in welche Richtung sich die Initiative entwickeln soll. Auch die 16 deutschen Bundesländer bringen sich aktiv ein. So ist die Exportinitiative Gesundheitswirtschaft seit ihrem Start im Sommer 2011 auf fast allen Kontinenten aktiv. Zu den zahlreichen Einzelprojekten gehören auch flankierende politische Maßnahmen, welche die Rahmenbedingungen in den ausländischen Märkten verbessern sollen.

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Exportinitiative Zivile Sicherheitstechnologien

Die Exportinitiative Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen des BMWi unterstützt Unternehmen der zivilen Sicherheitswirtschaft bei der Erschließung von Auslandsmärkten.

Zielgruppe:Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der deutschen Sicherheitstechnik
Handlungsfelder:Verbesserung der Sicherheitslage, Großbaumaßnahmen (zum Beispiel Flughäfen, Häfen, Eisenbahnen, Energieversorgungsanlagen), gesellschaftliche Großereignisse (zum Beispiel Sportturniere)
Förderung:Informationsveranstaltungen zu Auslandsmärkten, Markterkundungs- und Geschäftsanbahnungsreisen, Leistungsschauen im Ausland, Informationsreisen ausländischer Entscheider nach Deutschland
Zielregion:Global
gefördert durch:Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), Website

Die Exportinitiative Umwelttechnologien nutzt die Modulangebote des Markterschließungsprogramms (MEP) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Bei Unternehmerreisen fällt neben den individuellen Reise- und Verpflegungskosten ein Eigenanteil von 500 bis 1.000 Euro je nach Unternehmensgröße an.

Die Exportinitiative hilft deutschen Unternehmen dabei:

  • Neue Geschäftsmöglichkeiten auszuloten
  • Erste Kontakte zu schließen
  • Vorhandene Kontakte auszubauen
  • Wichtige politische Entscheider kennenzulernen

Die Umsetzung der Geschäftsreisen Zivile Sicherheitstechnologien erfolgt durch das Markterschließungsprogramm für KMU (MEP):

Weitere Informationen:

Kontakt:
Geschäftsstelle Markterschließungsprogramm
Tel.: +49 (0) 228 99615-4291, E-Mail
Website des MEP

Exportinitiative Agrar-Ernährungswirtschaft

Die Exportinitiative Agrar- und Ernährungswirtschaft des BMEL unterstützt Anbieter landwirtschaftlicher Produkte und Nahrungsmittel bei der Erschließung von Auslandsmärkten.

Zielgruppe:Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in Deutschland
Handlungsfelder:Agrar- und Ernährungswirtschaft
Förderung: Informationsveranstaltungen und Seminare, Marktinformationen, Markterkundungs- unf Geschäftsreisen, Auslandsmesseprogramm
Zielregion:Global
gefördert durch: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Website

Eine dynamisch wachsende Weltbevölkerung, steigende Einkommen in vielen Drittländern und sich wandelnde Ernährungsgewohnheiten eröffnen eine Vielzahl von neuen Exportmöglichkeiten. Die Maßnahmen des Förderprogramms Agrarexport dienen der Marktvorbereitung, dem Markteinstieg sowie der Marktpflege.

Ziele des Exportförderprogramms:

  • Kaufkräftige Auslandsmärkte für deutsche Produkte erschließen
  • Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf Auslandsmärkten verbessern
  • Das Absatzpotenzial für deutsche Produkte im Ausland vergrößern
  • Den Kreis exportierender Unternehmen erweitern

Weitere Informationen

Kontakt:
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Dr. Artur Ickstadt
Tel.: +49 (0) 30 18529 4547, E-Mail
Website der Initiative

Import Promotion Desk

Das Import Promotion Desk (IPD) ist der Dienstleister zur Importförderung in Deutschland. Es ist das Scharnier zwischen deutschen Importeuren und Exporteuren aus ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern.

Ziel ist die nachhaltige und strukturierte Importförderung ausgewählter Produkte aus den Partnerländern – unter Einhaltung hoher Qualitäts-, Sozial- und Umweltstandards. Das IPD führt die Interessen deutscher Importeure gezielt mit denen von Exporteuren aus aufstrebenden Wachstumsmärkten der Partnerländer zusammen.

Das Import Promotion Desk arbeitet nachfrageorientiert und bietet deutschen Importeuren ein maßgeschneidertes Dienstleistungsangebot – exakt abgestimmt auf Ihre individuellen Anforderungen. Es unterstützt sie beim Sourcing und eröffnet Ihnen neue, lukrative Beschaffungsmärkte in den Partnerländern. Sie profitieren von einer kostenfreien und umfassenden Unterstützung über den gesamten Beschaffungsprozess. Mit nachhaltigen Handelsbeziehungen zu verlässlichen Lieferanten können sie ihren Einkauf optimieren sowie ihre Produktqualität und -vielfalt steigern.

Gleichzeitig erleichtert das IPD Lieferanten aus ausgewählten Entwicklungs- und Schwellenländern den Zugang zum deutschen bzw. europäischen Markt. Es arbeitet mit kleinen und mittleren Unternehmen in Ländern mit einem hohen Anteil an einkommensschwacher Bevölkerung zusammen. Durch die Vermittlung unternehmerischer Kompetenzen und Förderung von Wettbewerbsfähigkeit unterstützt das IPD die Partnerländer bei der Stärkung ihrer Wirtschaftsstrukturen und leistet einen entwicklungspolitischen Beitrag.

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Internationales Programm Managerfortbildung

Mehr als 12.000 Führungskräfte aus 19 Staaten Asiens, Osteuropas, Nordafrikas und Lateinamerikas haben seit 1998 in Deutschland an dem Managerfortbildungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) teilgenommen. Auf Seiten der deutschen Wirtschaft sind mehrere tausend Unternehmen involviert. Das Ziel ist die Außenwirtschaftsförderung. Im Auftrag des BMWi koordiniert die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH das Programm. Viele Führungskräfte verbessern in vierwöchigen Praxisaufenthalten in Deutschland Managementkompetenzen, geschäftliches Auftreten und Verhandlungstechniken. In deutschen Unternehmen machen sie sich mit Technik und Ausrüstung vertraut, lernen Organisation, Abläufe und Marktstrategien kennen - und entwickeln Lösungsansätze für die Umstrukturierung ihrer eigenen Unternehmen.

So entstehen Geschäftskontakte vor allem zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Partnerländern und in Deutschland. Die Teilnehmer kommen im Durchschnitt mit drei deutschen Unternehmen ins Gespräch und bleiben untereinander meist über die von ihnen gegründeten Alumniverbände in Kontakt. Sie entwickeln sich zu Partnern für die deutsche Wirtschaft und spielen eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Länder.

Nicht nur ausländische Manager kommen nach Deutschland: Mit China, Russland und Mexiko läuft ein Fortbildungsprogramm für deutsche Unternehmer. Die GIZ bereitet die Führungskräfte auf den zweiwöchigen Aufenthalt in chinesischen, russischen und mexikanischen Unternehmen vor. Den Managern dient das Programm als Türöffner für den jeweiligen Markt.

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