(BMWi) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert die Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer (AHK Griechenland) mit Unterstützung des Verbands VDMA - Abfall- und Recyclingtechnik und der Eclareon GmbH vom 17. - 20. Februar 2020 im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU eine Geschäftsanbahnungsreise zum Thema Abfall- und Recyclingwirtschaft in Griechenland.

Das Projekt ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien des BMWi. Die Reise bietet insbesondere kleinen und mittelständischen deutschen Unternehmen (KMU) die Möglichkeit, auf dem griechischen Markt aktiv zu werden und potenzielle Kooperations- und Geschäftspartner zu treffen. Die teilnehmenden Unternehmensvertreter werden während der gesamten Reise von erfahrenen Mitarbeitern der AHK Griechenland begleitet und bei ihren Geschäftsanbahnungsaktivitäten unterstützt.

Die griechische Abfall- und Recyclingwirtschaft ist einer der Wirtschaftssektoren mit den größten Entwicklungspotenzialen in Griechenland. Es besteht ein enormes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial. Regulierungen und Gesetzesrahmen werden vorangebracht, da Griechenland nicht nur europäische Fördergelder erhält, sondern auch Strafen in Millionenhöhe zahlen muss für weiterhin aktive illegale Mülldeponien und bereits geschlossene, aber noch nicht wieder aufgearbeitete Anlagen.

Die in Griechenland vorzufindende Ausgangslage im Bereich der Abfallentsorgung macht eine umfassende Neugestaltung dieser Sektoren unumgänglich. Insbesondere deutsche Unternehmen verfügen über eine vielfältige Angebotsreichweite in Bezug auf moderne Abfallentsorgungsmechanismen und innovative Recyclingtechnologien. Griechischen Gemeinden steht die Möglichkeit offen, auf die moderne Qualität deutscher Unternehmen aus den Bereichen der Abfallentsorgung zurückzugreifen. Der griechische Bedarf an modernen Entsorgungssystemen auf der einen Seite und die deutsche technische Erfahrung auf der anderen Seite, bietet Griechenland eine hervorragende Ausgangsposition um die bestehenden Rückstände in diesem Sektor effektiv zu verringern.

Während des mehrtägigen Aufenthaltes lernen die Teilnehmer den Wirtschaftsstandort Griechenland und das vielseitige Potenzial für die Anwendung deutscher Produkte und Dienstleistungen näher kennen und haben die Möglichkeit, in gezielten individuellen B2B Meetings Geschäftsbeziehungen mit griechischen Unternehmen und Gemeinden zu initiieren. Bei einer Präsentationsveranstaltung in Thessaloniki können die teilnehmenden deutschen Unternehmen dem griechischen Fachpublikum ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. mögliche Kooperationsfelder vorstellen. Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer zur Vorbereitung eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompaktinformationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente des griechischen Marktes.

Die Geschäftsanbahnungsreise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Sie beinhaltet Zuwendungen für unternehmensbezogene Leistungen des Durchführers Deutsch-Griechische Industrie- und Handelskammer und dessen Kooperationspartner Eclareon GmbH, bei denen es sich um sog. „De-Minimis“-Beihilfen handelt. Der Eigenanteil zur Teilnahme beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1.000 Euro netto zzgl. individueller Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten.

Anmeldeschluss ist der 01. November 2019.

Weiterführende Informationen zur Markterschließungsreise und zur Teilnahme sind unter www.ahk.com.gr oder im Projektflyer erhältlich.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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