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Seminar
Termin: 13.10.2022
Ort: Magdeburg, online, Deutschland
Veranstalter: IHK Magdeburg

Die Europäische Union unterhält mit einer Vielzahl von Ländern sogenannte Präferenzabkommen. Exporteure von Waren mit Sitz in der EU können ihren Kunden im Ausland meist den gesamten Einfuhrzoll ersparen (und dies bei der eigenen Preiskalkulation durchaus entsprechend berücksichtigen), wenn Sie für ihre Ware einen präferenziellen Ursprungsnachweis ausstellen. Da an der Exportware meist eine Vielzahl unterschiedlicher Unternehmen in der EU mitwirken, spielt die Lieferantenerklärung (LE) hier eine zentrale Rolle. Zugleich stellt sie - weil zu oft unterschätzt - eine wesentliche Schwachstelle auf dem Weg zu begehrten Zollvergünstigungen dar. Das Präferenzrecht der EU ist komplex und in der alltäglichen Praxis sind Fehler an der Tagesordnung, die im Nachhinein (etwa bei Zollprüfungen) zu Ärger und erheblichen finanziellen Nachteilen für den Exporteur führen können. Das Seminar möchte daher neben einem Überblick über das Gebiet des Präferenzrechts speziell auf die richtige Ausstellung von Lieferantenerklärungen eingehen. Anhand von praktischen Beispielen sollen die Teilnehmer am Ende des Seminars in der Lage sein, sowohl von eigenen Lieferanten ausgestellte LE zu prüfen, als auch selbst LE an Kunden richtig auszustellen. Auch auf die Auswirkungen des jüngst geschlossenen Brexit-Handelsabkommens wird eingegangen.

Dieses Seminar können Sie auch als Hybridteilnehmerin mitmachen, d.h. Sie werden online dazugeschaltet. Benötigt dafür wird ein guter Internetzugang, ein Headset und wenn möglich eine Kamera. Bitte geben Sie das bei der Buchung des Themas an, damit wir die Hybridzuschaltung entsprechend vorbereiten können.

Dieser Artikel ist relevant für:

Zoll und Einfuhr, Recht und Verträge