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Seminar
Termin: 13.10.2022
Ort: online
Veranstalter: IHK für München und Oberbayern

Systematik und Strategien zum richtigen Umfang
Das US-(Re-)Exportkontrollrecht beansprucht eine sog. extraterritoriale Wirkung, d.h., dass auch Auslandsgeschäfte, die außerhalb der USA stattfinden, den US-Exportkontrollvorschriften unterfallen können. Dies ist u.a. dann der Fall, wenn Güter mit US-Ursprung oder Güter mit US-Komponenten exportiert werden, eine US-Person in den Export involviert ist oder bestimmte Kunden und Länder beliefert werden, gegen die die USA ein Handelsembargo verhängt haben. Die US-Exportkontrolle betrifft also nicht nur ausländische Unternehmen mit US-Konzernzugehörigkeit, sondern auch alle anderen ausländischen Unternehmen. Das US-Exportkontrollrecht kennt zahlreiche Lieferrestriktionen. So bestehen Lieferbeschränkungen für bestimmte als kritisch eingestufte Güter. Zudem sind stets die Endverwendung und das jeweilige Lieferland zu berücksichtigen. Insbesondere sind auch die einzelnen Embargogesetze der USA zu beachten, die zum Teil umfassende Lieferverbote für ausländische Unternehmen aussprechen und vorrangig zu berücksichtigen sind. 

Dieser Artikel ist relevant für:

Recht und Verträge, USA