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(BMWK) - Die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Bosnien und Herzegowina (AHK) führt gemeinsam mit dem Projektpartner em&s GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), vom 30. Mai bis 03. Juni 2022 eine Geschäftsanbahnung nach Bosnien und Herzegowina für den Sektor Metallerzeugung und -verarbeitung durch. 

Diese Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms soll insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus Deutschland bei der Positionierung im neuen Umfeld sowie dem Aufbau neuer Geschäftskontakte helfen.

Der Metallsektor in Bosnien und Herzegowina hat eine lange Tradition und verfügt über einen natürlichen Wettbewerbsvorteil, hauptsächlich dank reichlich vorhandener Rohstoffreserven. Angesichts der gut ausgebildeten und wettbewerbsfähigen Arbeitskräfte sowie kurzer Lieferzeiten aufgrund der Nähe zur EU konnten sich bosnisch-herzegowinische Unternehmen aus der Automobilindustrie in den letzten Jahren als zuverlässige und wichtige Geschäftspartner vieler großer Unternehmen in Europa behaupten.

Die positive Entwicklung der Sektoren birgt Herausforderungen für die bosnisch-herzegowinische Industrie und gleichzeitig Chancen für deutsche Anbieter, denn das Wachstum wird ohne Investitionen in neue Technologien an Grenzen stoßen. Insbesondere bei den ausländischen Abnehmern wachsen die Ansprüche. Zeitgleich genießen Produkte „Made in Germany“ großes Ansehen in der bosnisch-herzegowinischen Industrie.

Ziel dieser Geschäftsanbahnung ist es, deutschen KMU aus diesem Bereich den Einstieg in den bosnisch-herzegowinischen Markt zu erleichtern und Chancen für Technologieanbieter zu eröffnen, die von der Modernisierung der gesamten Branche profitieren können.

Im Rahmen der Geschäftsanbahnung werden die deutschen Teilnehmer ihre Dienstleistungen, Produkte und Anwendungsbeispiele dem bosnisch-herzegowinischen Fachpublikum vorstellen und mögliche Kooperationsfelder mit bosnisch-herzegowinischen Unternehmen, Institutionen und Entscheidungsträgern ansprechen.

Darüber hinaus sind auch Expertenvorträge deutscher und bosnisch-herzegowinischer Fachreferenten vorgesehen, die einen Überblick über Stand und Entwicklung der Metallerzeugung und -verarbeitung sowie zur Automobilbranche in beiden Ländern vermitteln. Weiter bietet die durch die Mischung aus Vorträgen, Präsentationen und Podiumsdiskussionen abwechslungsreich gestaltete Veranstaltung ein entsprechendes Zeitfenster für Erstkontaktgespräche im Rahmen einer kleinen Kooperationsbörse. 

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem digitalen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1000 EUR (netto).

Für alle Teilnehmer werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Teilnehmen können maximal 12 Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Weitere Informationen finden im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.



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