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(BMWK) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) organisiert die trAIDe GmbH vom 21.11.2022 bis zum 02.12.2022 in Zusammenarbeit mit DCZUE eine digitale Geschäftsanbahnung nach China. Die aktuellen chinesischen Einreisebeschränkungen angesichts der Corona-Pandemie lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative „Umwelttechnologien“. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Die Bedeutung von Klima- und Umweltschutz nimmt auch in China zu. Durch die Vorreiterrolle, die Deutschland in vielen Bereichen des Klima- und Umweltschutzes eingenommen hat, ergeben sich für deutsche Unternehmen, trotz zunehmender Herausforderungen im China-Geschäft, auch weiterhin Chancen auf dem chinesischen Markt. Derzeit verlangt das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) von Automobilherstellern und Batterieunternehmen, landesweit mehr als 10.000 Recyclingstellen einzurichten. Laut Greenpeace wird erwartet, dass zwischen 2021 und 2030 weltweit insgesamt mehr als 7,05 Mio. Tonnen Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos vom Netz gehen, was etwa dem 1.000-fachen Gewicht des Eiffelturms entspricht. Auf dem chinesischen Festland gibt es jedoch kein Recyclingsystem für reguläre Autobatterien. Die Regierung ist sehr daran interessiert, die bisher unkontrollierte und unregulierte Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien zu verhindern und stattdessen umweltfreundlich zu gestalten.

Deutsche Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnologie, die sich für ein Engagement auf dem chinesischen Markt interessieren, sollten sich den Risiken des Marktes bewusst sein. Dennoch ist die Nachfrage nach der Weiterentwicklung von Entsorgungsstrukturen und Recycling-Lösungen im Land groß und bietet daher Potenzial für einen Markteintritt.

Das Programm  

Das Markterschließungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz fördert projektbezogene Maßnahmen besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Es dient den teilnehmenden deutschen Unternehmen zur Entwicklung von wertvollen Kooperationsbeziehungen mit ausgewählten lokalen Geschäftspartnern, die im Rahmen der Geschäftsreise persönlich getroffen werden. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt, Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen organisiert sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vorgestellt. Unternehmen erhalten dabei bereits im Vorfeld individuelle Unterstützung bei ihrem Markteintritt im Zielland sowie eine branchenspezifische Zielmarktanalyse. Während der Geschäftsreise erhalten sie ebenfalls die Möglichkeit, ihre Produkte vor ausgewählten potenziellen Geschäftspartnern vorzustellen.

Teilnahme

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem digitalen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto). Zur Teilnahme berechtigt sind maximal 12 deutsche Unternehmen der Abfallwirtschaft mit Geschäftstätigkeit in Deutschland (vorzugsweise KMU). Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Sichern Sie sich daher jetzt einen der begrenzten Teilnahmeplätze:

Anmeldeverfahren: First come, first serve; KMU’s haben Vorrang

Weitere Informationen: 
Flyer (pdf) 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.