(BMWK) - Vom 10. bis zum 14. Oktober 2022 führt die AHK Australien, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), in Kooperation mit der AHK Neuseeland und der econAN international GmbH eine Geschäftsanbahnungsreise nach Australien und Neuseeland durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen und wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Deutsche Unternehmen der Branche erhalten detaillierte Informationen zum Eintritt in den australischen sowie den neuseeländischen Markt und werden bei der Geschäftspartnersuche unterstützt. Für die Teilnehmenden werden individuelle B2B-Gespräche mit potentiellen Kund/innen und Kooperationspartner/innen in Australien und Neuseeland organisiert. Sie erhalten eine umfangreiche Zielmarktanalyse, Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen und Angaben zu ihrer konkreten Mitbewerbersituation. In einer Präsentationsveranstaltung stellen die deutschen Firmen ihr Leistungsportfolio dem lokalen Fachpublikum vor. Objekt- und Referenzbesuche runden das Programm ab.

Marktchancen in Australien
Australien bietet durch eine Reihe von Aus- und Neubauten gute Marktchancen im Bereich der Luftsicherheit. Weiterhin ist aufgrund der strikten Einwanderungspolitik, sowie der Insellage Australiens auch der Grenzschutz im maritimen Bereich ein wichtiges Thema. Aussichtsreich sind die Chancen auch im Bereich Katastrophenschutz. Sturmfluten und Überschwemmungen treten häufig auf und das Land erlebt regelmäßig verheerende Buschbrände. IT-Sicherheit gewinnt immer mehr an Bedeutung. Insgesamt ist der Branchenumsatz zwischen 2016 und 2021 um annualisierte 10,7 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar gewachsen. Vor allem IT-Sicherheitsdienstleistungen im Bereich Virenschutz, Software- und Hardwareschutz, Authentifizierungssoftwares, aber auch KI-gesteuerte Überwachungssysteme werden hier populärer. 
Auch im Gesundheitswesen werden große Chancen für deutsche Anbieter gerade im Bereich der Cyber-Security zum Schutz von Krankendaten und digitalen Systemen gesehen. 

Marktchancen in Neuseeland
Investitionen in den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur werden in den nächsten Jahren stark steigen und es sind mehrere Bauprojekte für Flughäfen geplant. Neuseeland hat eine große Anzahl von Seehäfen und bietet als Umschlagplatz von internationalem Cargo Marktchancen für zivile Sicherheitstechnologien im maritimen Bereich. Auch Neuseeland hatte in den vergangenen Jahren mit einigen Naturkatastrophen zu kämpfen, wie beispielsweise verheerenden Erdbeben und Vulkanausbrüchen. Marktchancen eröffnen sich vor allem in den Bereichen Früherkennung und Prävention. Die IT und IT-Sicherheitssysteme in Neuseelands Gesundheitssystem sind veraltet und das Personal ist nicht entsprechend ausgebildet. Neben dem Bedarf an technischen Lösungen werden damit auch Schulungen für Fachpersonal immer relevanter.

Wer sollte teilnehmen
Das Programm richtet sich insbesondere an KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleistungsunternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland und entsprechenden Branchenschwerpunkten. Bei der Vergabe der Teilnehmerplätze wird daher kleinen und mittleren Unternehmen Vorrang gegenüber Großunternehmen eingeräumt.

Weitere Hinweise
Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Sollten die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie eine physische Durchführung vor Ort nicht zulassen, kann das Projekt, in Abstimmung mit den Teilnehmenden, auf ein digitales Format umgestellt werden. Die Eigenanteile der Unternehmen werden in diesem Fall um die Hälfte reduziert. Das Projekt unterliegt den De-Minimis-Regelungen. 

Weitere Informationen finden Sie im Infoletter

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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