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(BMWK) - Die Unterstützung deutscher Unternehmen beim Marktauf- bzw. -ausbau im Bereich Digitale Lösungen für Bauwirtschaft steht im Mittelpunkt der Geschäftsanbahnung, die die Deutsche Handelskammer in Österreich (AHK Österreich) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) vom 14. bis 18. November 2022 durchführen wird. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Österreichs Bauwirtschaft setzen auf Digitalisierung
Die digitale Transformation der Bauwirtschaft ist in vollem Gange. Digitale Prozesse und Tools verändern die Baubranche im Ganzen und bieten großes Potential entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ob Building Information Modeling (BIM) 3D-Drucker am Bau, der Einsatz von Drohnen, CAFM oder andere Technologien für Planung, Bau und Betrieb: Digitale Lösungen sind in der Bau- und Immobilienbranche auf dem Vormarsch. 

Die Baubranche befindet sich in einem Transformationsprozess. BIM ist zum Synonym für die Digitalisierung des Bauprozesses geworden und bildet den Rahmen für digitale Arbeitsabläufe. Die österreichische Baubranche galt bislang nicht gerade als Vorreiter in der Digitalisierung, konnte aber in den letzten Jahren einen Aufholprozess starten. Der geringe Innovationsdruck im Spannungsfeld voller Auftragsbücher ist aufgrund der gestiegenen Material- und Energiekosten, Personalengpässen und Anforderung nach Nachhaltigkeit zuletzt deutlich gestiegen. Die Branche sucht daher nach Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung.

Österreich zählt rund 2,2 Mio. Gebäude, wobei neun von zehn Gebäuden Wohngebäude sind und ca. ein Prozent pro Jahr neu gebaut wird. Daher besteht ein großer Bedarf in der Erfassung des Bestandes für ein digitalisiertes Gebäudemanagement und nachhaltige Betreibermodelle für die Immobilienwirtschaft. Zahlreiche Gebäude, die jetzt geplant und errichtet werden, müssen noch vor 2055 das erste Mal umfassend saniert werden.

Von Planern, Bauunternehmen und Betreibern wird unisono die ganzheitliche Gebäudeanalyse (Kollisions- und Sicherheitsanalyse), die kollaborative Planung, sowie die Anwendung von AR- und VR-Technologie als Chance der Digitalisierung gesehen.

Geschäftsanbahnung in Österreich
Schwerpunkt der Geschäftsanbahnung sind die individuell vorbereiteten Kontaktgespräche der deutschen Unternehmen mit potenziellen Geschäftspartnern für eine gezielte Geschäftsanbahnung in Österreich. Im Rahmen einer fachbezogenen Präsentationsveranstaltung in Wien bietet sich den deutschen Unternehmen die Möglichkeit, sich vor österreichischen Vertretern aus Bau- und Immobilienbranche zu präsentieren und mögliche Kooperationsfelder vorzustellen. Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmer ausführliche Zielmarktinformationen.

Kosten und Anmeldung
Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Infos zum Programm „Digitalisierung in der Bau- und Immobilienbranche“ und Ihre Anmeldung unter dhk.at/digitalebauwirtschaft bzw. im Projektflyer

Anmeldeschluss ist der 31. August 2022

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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