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(GTAI) - Frankreich weist aufgrund seiner langen Industriegeschichte eine große Anzahl von verunreinigten Industriebrachen aber auch von ehemaligen Bergbau- und Militärflächen auf, die vor einer erneuten Nutzung saniert werden müssen. Die hohen und oftmals unsicheren Kosten für eine Sanierung führen allerdings vielfach dazu, dass Unternehmen Flächen "einfrieren", indem sie eine minimale Aktivität aufrechterhalten, aber die Flächen weder sanieren noch weiter nutzen. Dies geschieht vor allem in Regionen mit niedrigen Grundstückspreisen, weil sich hier das Flächenrecycling für die Unternehmen nicht auszahlt. Neue Industrieansiedlungen greifen daher häufig auf neues Bauland zurück, weil das Flächenrecycling zu teuer und aufwendig ist.

Doch der Druck zu mehr Flächenrecycling wächst. Ein Grund dafür sind Unfälle im Zusammenhang mit Altlasten: Im Flusstal des Orbiel nördlich von Carcassonne kam es im Oktober 2018 zu Überschwemmungen, die eine 2004 stillgelegte Goldmine erfassten und die Umgebung stark mit Arsen verseuchten.

Weitere Informationen und den Download zur Dokumentation finden Sie auf der Website von Germany Trade & Invest

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