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(BMWK) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz organisiert die Deutsch-Indische Handelskammer (AHK Indien) in Zusammenarbeit mit der SBS systems for business solutions GmbH (SBS) eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Anbieter technischer Textilien zur Erschließung des indischen Zielmarkts. Das Angebot richtet sich an deutsche Maschinen- und Anlagenbauer aus der petrochemischen Industrie.

Die von der AHK Indien durchgeführte Geschäftsanbahnung ermöglicht es den teilnehmenden Unternehmen, mit fachkundiger und erfahrener Unterstützung den indischen Zielmarkt zu erschließen. 

Während des 5-tägigen Programms haben sie die Möglichkeit, ihr Unternehmen einem großen Zielpublikum im Zielmarkt zu präsentieren. Sie erhalten wichtige Informationen zum Zielmarkt sowie wertvolle Tipps zur gängigen Geschäftspraxis. Außerdem sind individuell organisierte Meetings mit ausgewählten Firmen Bestandteil des Programms, um gezielt Geschäftskontakte im Zielmarkt aufzubauen. Hierbei profitieren die Teilnehmenden exklusiv vom großen Netzwerk und der Erfahrung der AHK und des Fachpartners VDMA.

Indien ist eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt und entwickelt sich zusehends zu einem Drehkreuz für die globale Petrochemie. Es wird erwartet, dass das Bruttoinlandsprodukt Indiens Mitte des Jahrhunderts das dritthöchste weltweit sein wird. Aktuell exportiert Indien weit mehr als es importiert und Warenexporte aus Indien erreichten im März 2022 ein Rekordhoch von 40,4 Milliarden Dollar – der höchste Monatswert in der Geschichte des Landes.

Außerdem versucht die Regierung aktiv, mit Investitionsprogrammen und Steuerprivilegien die heimische Produktion zu stärken und Ausländische Direktinvestitionen (ADI) sind eine wichtige Finanzquelle und eine entscheidende Antriebskraft für das Wirtschaftswachstum. Dies eröffnet deutschen Unternehmen große Geschäftschancen für die langfristige Erschließung des indischen Marktes. Die deutschen Prozesstechnikanbieter sind seit vielen Jahren die wichtigsten Hightech-Lieferanten auf dem indischen Markt. Deutsche Maschinenbauer sind ideal aufgestellt, um die petrochemische Industrie in Indien beim Übergang zu klimaneutraler und energieeffizienter Energieförderung und Verarbeitung zu unterstützen.

Allerdings berücksichtigt die indische Regierung bei Ausschreibungen mittlerweile verstärkt einheimische Anbieter. Das reine Exportgeschäft wird langfristig für ausländische Unternehmen nur noch in Ausnahmefällen möglich sein, was eine neue Strategie der deutschen Unternehmen erfordert. Folgende Lösungen bieten sich an: Investitionen in Indien, Joint Ventures, Lizenzabkommen, technische Kooperationen und Technologietransfer. Die Geschäftsanbahnung ist eine ideale Möglichkeit für deutsche Unternehmen, die eigenen Möglichkeiten für Geschäftstätigkeit und Kooperation in Indien zu eruieren und so den erfolgreichen Markteintritt zu ermöglichen.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1000 EUR (netto).

Die Anmeldung wird erbeten bis spätestens zum 30. Juni 2022. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt.

Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung Indien und zur Anmeldung sind unter www.germantech.org erhältlich.

Weitere Informationen entnehmen Sie auch bitte dem Projektflyer


Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU finden Sie unter www.ixpos.de/markterschliessung.



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