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(GTAI) - In Hongkong herrscht eine unvorstellbare Wohnungsnot. Die Grundstückspreise und Mieten sind etwa drei- bis fünfmal so hoch wie in deutschen Großstädten.

Jedoch können im Gegensatz zu etwa Singapur weniger als 50 Prozent der Bevölkerung in öffentlich geförderten Apartments unterkommen. Als Folge müssen selbst Familien der Mittelschicht zu viert oder fünft mit weniger als 60 Quadratmetern auskommen. Die Wartezeit für eine staatliche Wohnung beträgt viele Jahre.

Das Problem besteht seit Jahrzehnten, doch hat die Regierung bislang wenig daran geändert. Aber der Wind hat sich gedreht. Die politische Führung aus Beijing gibt in der Hongkonger Politik nun stärker die Richtung vor und drängt auf eine Lösung des Wohnungsproblems, um die hohe soziale Unzufriedenheit zu verringern.

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