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(BMWK) - Vom 21. bis 24. Juni 2022 führt die AHK Rumänien in Kooperation mit dem Förderverein Logistics Alliance Germany e. V., im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, eine Geschäftsanbahnungsreise zum Thema intermodale Logistik in Rumänien durch. 

Diese projektbezogene Fördermaßnahme wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Die Reise richtet sich an deutsche KMU insbesondere aus Branchen intermodale Logistik (Eisenbahnbau/ Bahntechnik/ Schienenverkehr; Maritime Wirtschaft), die Digitalisierungslösungen des Containerverkehrs (Lösungen zur intelligenten und effizienten Nutzung der Infrastruktur), Infrastruktur für intermodalen Knotenpunkte - Schlüsseltechnologien (Technologien zum Laden, Sammeln, Umschlagen und Verteilen von Gütern. ZB.: Container-Wiegesysteme etc.), Intelligente Verkehrsleitsysteme, Verkehrsbeeinflussungs-anlagen (Schilderbrücken, etc.) anbieten und welche zur Modernisierung / Verbesserung der Infrastruktur der Eisenbahngüterwagen, der Netzwerke etc. tragen.

Im Bereich Logistik hat Rumänien in den letzten Jahren stark nachgeholt und kann nun bessere Logistikdienstleistungen anbieten. Damit diese Tendenz fortgesetzt werden kann, muss das Land nachhaltige Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur tätigen. Somit wird die günstige geographische Lage besser ausgenutzt und Rumänien kann ein wichtiges Logistikzentrum Zentral- und Osteuropas werden. 

Die Vorteile Rumäniens werden von zwei geographischen Hauptfaktoren gekennzeichnet: eines ist die Nähe zu den entwickelten Märkten in Mitteleuropa und das andere ist das Vorhandensein des Hafens Constanta am Schwarzen Meer, einer guten Verbindung zwischen Europa und Asien. 

Laut dem allgemeinen Verkehrsmasterplan Rumäniens ist der Hafen von Constanța der größte Hafen in Osteuropa und beherbergt auch den größten Containerterminal. Um eine effiziente Bahnverbindung zwischen dem Hafen und dem restlichen Korridor zu gewährleisten, muss die Bahnverbindung mit dem Hafen von Constanta modernisiert werden. Der Anteil des abgehenden Containerverkehrs auf der Schiene liegt bei 41%. 

Auf nationaler Ebene verfügt Rumänien über eine Eisenbahninfrastruktur von 10.766 km, von denen nur 37,4%, d.h. 4.030 km, elektrifiziert sind. In der Nationalen Aufbau- und Resilienzfazilität (werden 5 Mrd. EUR für die Entwicklung des Schienenverkehrs und 4,5 Mrd. EUR für den Straßenverkehr und die Autobahnen veranschlagt. In der Strategie zur Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur für den Zeitraum 2021-2025 wird der Finanzierungsbedarf für die Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur in den nächsten fünf Jahren auf 13,5 Mrd. EUR geschätzt.

Die Geschäftsanbahnung bietet KMUs aus dem Bereich intermodale Logistik neben einer intensiven Vorbereitung und Sondierung von Geschäftsmöglichkeiten, eine gezielte Unterstützung beim Auf- und Ausbau von Geschäftsaktivitäten vor Ort. Neben einer im Vorfeld erstellten Zielmarktanalyse beinhaltet die Geschäftsreise verschiedene Projektbesuche und strategische Treffen in Bukarest, Constanta, Giurgiu / Galati, sowie eine Präsentations-veranstaltung, bei der sich die Teilnehmer einem ausgewählten Fachpublikum vorstellen können. Im Fokus der Reise stehen individuell organisierte Geschäftsgespräche, die die Grundlage für neue Kooperationen und zukünftige Auftragsakquisitionen schaffen sollen.  

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). 

Eine Anmeldung kann bis spätestens 20.03.2022 erfolgen.

Weitere Details finden Sie auf der Website der AHK Rumänien sowie im Projektflyer sind unter https://www.ahkrumaenien.ro/events/event-details/geschaeftsanbahnung-fuer-deutsche-unternehmen-im-bereich-intermodale-logistik auffindbar.

Unter www.ixpos.de/markterschliessung ist eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms.


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