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(GTAI) - Die israelische Wareneinfuhr legte 2018 kräftig zu. Und auch die Position der deutschen Exportwirtschaft in Israel ist besser, als die Statistik zunächst vermuten lässt.

Mit einem Plus von 16,5 Prozent verzeichneten die israelischen Warenimporte gegenüber dem Vorjahr einen kräftigen Schub. Dagegen schlug das Exportwachstum mit nur 1,6 Prozent zu Buche. Damit hat sich das Handelsdefizit mehr als verdoppelt.

Zum Teil war das Einfuhrwachstum eine Folge von Preissteigerungen, vor allem bei Erdöl und Metallen. Allerdings spiegelte die erhöhte Einfuhr auch eine stärkere quantitative Nachfrage der Wirtschaft wie der Verbraucher wider.

Die Importe von Konsumgütern wurden vom sprunghaften Anstieg von Pkw-Importen beeinflusst. Allerdings handelte es sich dabei hauptsächlich um eine technische Reaktion auf den im Vorjahr verzeichneten Importrückgang.

Die Einfuhr von Maschinen und Ausrüstungen stieg zum dritten Mal in Folge. Sie lag um 8,4 Prozent über dem Vorjahresstand und um eindrucksvolle 44 Prozent über dem Niveau von 2015.

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