(BMWK) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) führt die Afrika-Verein Veranstaltungs-GmbH vom 20. bis 24. Juni 2022 eine Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich Aus- und Weiterbildung durch. 

Die Veranstaltung startet in Kooperation mit der lokalen Repräsentanz des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft e.V. (AV) in Côte d‘Ivoire, der Delegation der deutschen Wirtschaft in Ghana (AHK Ghana), der ivorischen Handelskammer CEPICI, dem Global Business Network Programme (GBN) in Côte d’Ivoire, der Exportinitiative iMOVE: Training – Made in Germany des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem VDMA Beruf & Ausbildung und Don Bosco Mondo e.V. Die projektbezogene Fördermaßnahme ist Teil des Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). 

Côte d’Ivoire verzeichnete in den vergangenen Jahren ein überdurchschnittlich hohes Wirtschaftswachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von jährlich über sieben Prozent. Die Corona-Krise führte trotz des Nachfragerückgangs an Agrarprodukten und Rohstoffen nicht zu einer Rezession. Für die Folgejahre wird sogar auf Grund des Nachholbedarfs ein deutlicher Anstieg der Wachstumsraten erwartet. Positiv wirkt sich auf den weltgrößten Kakaolieferanten weiterhin der seit 2018 wieder gestiegene Kakaopreis aus sowie perspektivisch die vor der ivorischen Küste gefundenen Öl- und Gasreserven. Trotz einer erheblichen Dominanz der Landwirtschaft ist die ivorische Wirtschaft verglichen mit anderen Ländern der Region diversifiziert und die Infrastruktur gut ausgebaut. Die Kaufkraft ist vor allem im Ballungsraum Abidjan vergleichsweise hoch.

Seit 2014 besteht zwischen der Europäischen Union (EU) und der Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten (ECOWAS) ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen, dessen Ratifizierung allerdings noch zum Teil aussteht. Côte d’Ivoire hat jedoch seit 2016 einem Interim-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zugestimmt und zählt neben Ghana zu den einzigen ECOWAS-Mitgliedstaaten, die bereits die Vorteile dieses Freihandelsabkommens genießen können. Dank des Abkommens verbesserten sich die gegenseitigen Handelsbedingungen: unter anderem wurden Einfuhrzölle fast gänzlich abgeschafft, was das Investitionsklima für deutsche Unternehmen begünstigt und Côte d’Ivoire zu einem begehrten Zielmarkt macht.

Ziel der Reise ist es, den Teilnehmenden die konkrete Geschäftsanbahnung vor Ort zu ermöglichen. Im Vorfeld werden Ihnen branchenspezifische Informationen zu Côte d‘Ivoire sowie zum Zielmarkt und potenziellen Geschäftspartnern bereitgestellt. Im Rahmen der Reise werden Sie die Gelegenheit haben, Ihr Angebot für den ivorischen Markt auf einer eigens organisierten Fachkonferenz zu präsentieren, für Sie individuell vereinbarte Geschäftsanbahnungsgespräche zu führen und an Projekt- und Firmenbesuchen teilzunehmen. Insbesondere KMU sollen bei der Geschäftsanbahnung unterstützt werden. KMU haben bei der Anmeldung daher Vorrang vor Großunternehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter Berücksichtigung des verbindlichen Anmeldeschlusses bis zum 14. März 2022. Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1000 EUR (netto).

Nähere Informationen sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter:  Delegationsreise Aus-und Weiterbildung CIV 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.



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