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(GTAI) - Trotz der Budgetkürzungen im staatlichen Gesundheitssystem sind die Aussichten für die kommenden Jahre gut. Das Analyseunternehmen Fitch Solutions prognostiziert, dass der Umsatz mit Arzneimitteln bis 2027 auf gut 19 Milliarden US-Dollar (US$) steigen soll. Rund die Hälfte der Verkäufe entfällt auf Patentarzneien, Generika kommen auf 35 Prozent und OTC-Produkte (Over-the-Counter) auf 14 Prozent.

Was die verkauften Stückzahlen betrifft, überwiegen allerdings Generika. Hier erzielen die Nachahmerpräparate nach Angaben der Zulassungsbehörde COFEPRIS einen Anteil von 80 Prozent.

Das Bevölkerungswachstum und die alternde Gesellschaft treiben die Nachfrage nach Pharmazeutika mittelfristig an. Chronische und altersbedingte Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, Gefäßverstopfungen und Gebärmutter- und Darmkrebs greifen weiter um sich. Entsprechend groß ist das Interesse des Gesundheitsministeriums und der öffentlichen Krankenkassen IMSS (Instituto Mexicano del Seguro Social) und ISSSTE (Instituto de Seguridad y Servicios Sociales de los Trabajadores del Estado, Krankenkasse für Staatsangestellte) an Medikamenten, die den Ausbruch dieser Krankheiten verhindern beziehungsweise die Krankheiten therapieren.

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