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(GTAI) -  Produktion und Export von Möbeln übertrafen 2021 in Polen alle Erwartungen. Nachdem viele Menschen in Europa und den USA die Lockdowns 2020 nutzten, um ihr Zuhause zu renovieren, richteten sie dieses 2021 neu ein. Deutliche Rückgänge bekamen dagegen die Anbieter von Möbeln für Büros sowie Hotels und Gaststätten zu spüren.

So stiegen die polnischen Möbelausfuhren 2021 insgesamt auf Złoty-Basis um 20 Prozent. Die Exporteure profitierten vom immer schwächeren Wechselkurs des Złoty. Eine Preissteigerung für Möbel um etwa 10 Prozent 2021 trieb den nominalen Wert in die Höhe. Den mengenmäßigen Zuwachs der Ausfuhren schätzt Michał Strzelecki, Direktor der Polnischen Wirtschaftskammer der Möbelproduzenten (Ogólnopolska Izba Gospodarcza Producentów Mebli; OIGPM), auf nur 6 Prozent.

Die in Polen produzierten Möbel gehen inzwischen zu 98 Prozent ins Ausland. Die Hersteller konnten einen zusätzlichen Bedarf abdecken, der durch die Unterbrechung von Lieferketten etwa aus Asien in der Coronapandemie plötzlich entstanden war. Frankreich, die USA und das Vereinigte Königreich erhöhten 2021 ihre Importe aus Polen um etwa ein Viertel. Diese Angaben veröffentlichte B+R Studio, eine Marktforschungsfirma für die Möbelbranche. Das mit Abstand wichtigste Abnehmerland Deutschland steigerte seine Möbeleinfuhren aus dem Nachbarland gegenüber 2020 um 11 Prozent.

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