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(GTAI) - Bedingt durch die Coronapandemie stagnierte die Wirtschaftsleistung im Senegal 2020 und erreichte lediglich ein reales Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,8 Prozent. Vor allem Tourismus und Transportwesen verzeichneten starke Einbrüche, soziale Spannungen verschärften sich.

Im März 2021 kam es zu gewaltsamen Unruhen nach der vorübergehenden Festnahme eines Oppositionsführers. Trotzdem bleibt das Land ein attraktiver Wirtschaftsstandort für deutsche Unternehmen in Westafrika, wie es sich im Exportrekord nach Senegal 2020 widerspiegelt. Die deutschen Importe aus dem Senegal gingen allerdings 2020 durch die pandemiebedingte Unterbrechung der Lieferketten um knapp 13 Prozent auf rund 19,4 Millionen Euro zurück. Ein Rückschlag, aber keine Trendwende. Economist Intelligence Unit (EIU) erwartet für 2021 ein Plus des BIP von 3 Prozent. Der Internationale Währungsfonds geht sogar von 5,2 Prozent aus.

Von 2014 bis zum Pandemiejahr 2020 steigerte sich das BIP Senegals durchschnittlich um mehr als 6 Prozent pro Jahr. Damit war der Senegal eine der wachstumsstärksten Ökonomien Afrikas und sogar der Welt. Die Regierung von Präsident Macky Sall wil ihren wirtschaftsfreundlichen Kurs fortsetzen.

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