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(BMWK) - Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) organisiert die Deutsch-Amerikanische Auslandshandelskammer (AHK USA-NEW YORK) in Zusammenarbeit mit SBS systems for business solutions vom 12. bis 16. September 2022 eine digitale Geschäftsanbahnung zum Thema Gesundheitswirtschaft mit dem Zielmarkt USA. 

Die aktuelle Situation und die Auswirkungen der globalen Corona-Krise lassen eine physische Durchführung vor Ort nicht zu. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU) sowie Start-ups. Fachliche Unterstützung erfolgt durch die folgenden Fachverbände: MEDWAYS e.V., NEST, HealthCapital, BVMed, bvitg und BIO Deutschland e.V.

Die USA sind der weltweit größte Markt im Bereich Gesundheitswirtschaft. Die Gesundheitsausgaben lagen im vergangenen Jahr bei insgesamt rund vier Billionen US-Dollar, was einem Betrag von rund 10.586 US-Dollar pro Kopf entspricht. Das sind über 17 Prozent des US-amerikanischen BIPs und fast doppelt so hohe Ausgaben als in Deutschland. Durch sog. E-Health und Digital Health Programme gibt es in den USA hohe Einsparpotenziale bei den Gesundheitskosten, die von der Optimierung von Verabreichungsverfahren, über optimiertes Management von High-Risk-Patienten, bis hin zur Verwaltungsoptimierung reichen. Der gesamte E-Health Markt in den USA wird bis zum Jahr 2025 auf bis zu 200 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das Absatzpotenzial für E-Health-Lösungen in den USA ist dementsprechend sehr groß. Gefragt sind vor allem innovative Technologien, die ambulante und stationäre Behandlungsabläufe effizienter machen und längerfristig zu Kosteneinsparungen führen. Die Standorte New York sowie auch Philadelphia haben in vergangenen Jahren einen enormen Innovationsschub im Bereich E-Health erlebt und gelten als führende Ökosysteme im Life Science Sektor.  Beim Einsatz digitaler Technologien sind oftmals Partnerschaften gefragt, die aus etablierten Tech-Konzernen und Start-ups bzw. Kollaborationen von öffentlichen und privaten Institutionen bestehen. Entsprechende Kontakte können deutsche Start-ups und KMUs an der Ostküste knüpfen.

Im Vorfeld der virtuellen Geschäftsanbahnung erhalten die Teilnehmenden spezifische Informationen in Form einer Zielmarktanalyse zur Branchen- und Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. Über Online-Konferenztools werden sie ihre Produkte einem ausgewählten Fachpublikum präsentieren. Individuell vereinbarte Geschäftstermine über Videokonferenzen mit US-amerikanischen Geschäftspartnern und Fachverbänden sowie digitale Firmenbesuche schaffen die Grundlage für neue Kooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem virtuellen Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 500 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 10. Juni 2022. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen beschränkt. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine Unternehmen und Start-ups haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.germantech.org bzw. im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.



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