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(BMWi - Exportinitiative Energie) - Die vietnamesische Regierung hat den Bau neuer Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 7 GW genehmigt. Das Ministerium für Industrie und Handel (MOIT) plant insgesamt 91 neue Offshore- und Onshore-Projekte in Zentral- und Südvietnam. Der geplante Bau könnte positive Nachfrageeffekte für Projektierer und Zulieferer von Windkraftanlagen haben.

Anlass des Ausbaus der Windkraftanlagen ist der wachsende Strombedarf Vietnams. Experten zufolge könnte das Land ab dem Jahr 2023 von schwerwiegenden Stromausfällen betroffen sein. Die vietnamesische Industrie wächst, der Energieverbrauch steigt rasant. Ab dem Jahr 2030 wird das Land voraussichtlich eine Leistung von rund 130 GW Strom benötigen – mehr als doppelt so viel wie die derzeitige Leistung von 54 GW.

Angesichts des wachsenden Strombedarfs will die Regierung den Anteil von Wind- und Solarenergie an der Stromproduktion erhöhen – auf bis zu 20 Prozent bis zum Jahr 2030. Zu diesem Zweck hatte das MOIT bereits im April dieses Jahres Pläne zum Ausbau der Windenergie veröffentlicht: Bis zum Jahr 2025 soll die Windenergie-Leistung insgesamt 11,6 GW betragen.

Weiterführende Informationen

Bericht der Zeitung Eco-Business (auf Englisch)

Vietnam nimmt Offshore-Windenergie in den Fokus

Veranstaltung

Solarenergie in Vietnam
AHK-Geschäftsreise vom 14.09.2020 –18.09.2020

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