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(GTAI) - Die Wasserversorgung ist eine der größten Herausforderungen für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung Indiens. Der Subkontinent beheimatet rund 18 Prozent der Weltbevölkerung, verfügt aber nur über 4 Prozent der globalen Wasserressourcen. Der Agrarsektor hat einen Anteil von 89 Prozent, Haushalte von 6 und die Industrie von 5 Prozent am Wasserverbrauch. Rund 40 Prozent der Haushalte verfügen über einen Wasseranschluss, auf dem Land sind es nur 20 Prozent.

Die jährlich verfügbare Wassermenge pro Kopf ist seit Jahrzehnten rückläufig und lag 2014 bei 1.508 Kubikmetern (cbm). Bis 2050 dürfte sie auf 1.235 cbm absinken, schätzt das Indian Council for Agriculture Research. Indien entnimmt auch zu viel Grundwasser, das nur 40 Prozent der gesamten erneuerbaren Ressourcen von 1,1 Billionen cbm ausmacht. Sinkende Wasserspiegel im Nordwesten und Südosten des Landes haben dazu geführt, dass die Grundwasserreserven in 20 Städten, darunter Delhi, Chennai und Bengaluru, bereits heute nahezu erschöpft sind.

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