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Seminar
Termin: 27.04.2022
Ort: Gelsenkirchen, Deutschland
Veranstalter: IHK Nord Westfalen (Münster)

Die EU hat mit einer Reihe von Ländern (Rest-EFTA-Staaten, Osteuropa, Mittelmeer-Anrainer, Chile, Mexiko, Südafrika) sogenannte Präferenzabkommen geschlossen. Weitgehend kann der Warenverkehr mit diesen Ländern auf Basis der Abkommen zollfrei abgewickelt werden. Es ist aber für die Inanspruchnahme der Zollvorteile notwendig, die Ursprungsregeln der Präferenzabkommen zu beachten, d. h., die Waren müssen in der EU oder in den Partner- (Präferenz)Ländern produziert worden sein.
Um die Ursprungseigenschaft seiner Produkte beim Zoll nachweisen zu können, ist der Exporteur häufig auf Erklärungen seiner deutschen oder EU-Vorlieferanten angewiesen, die dokumentieren, dass die Herstellung der Teile, Komponenten oder auch Endprodukte, die er ausführen möchte, in der Union stattgefunden hat.
Diese "Lieferantenerklärungen" sind auf der Grundlage einschlägiger EU-Rechtsvorschriften auszustellen, d. h., sowohl der Aussteller wie auch der Benutzer von Lieferantenerklärungen muss wissen, welche Vorschriften und Regeln zu beachten sind, um bei der Verwendung von Lieferantenerklärungen keine Fehler zu machen. Leider gibt es aber eine Vielzahl möglicher Fehlerquellen und Risiken, die mit der Lieferantenerklärung verbunden sind.
Ziel des Seminars ist es, das System der Lieferantenerklärungen transparent zu machen sowie Wege aufzuzeigen, Risiken soweit wie möglich in den Griff zu bekommen.

Dieser Artikel ist relevant für:

Recht und Verträge, Zoll und Einfuhr