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(VCI) - VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann appelliert an Europaabgeordnete, dem Freihandels- und Investitionsabkommen zwischen EU und Singapur zuzustimmen ++ Singapur ist auch für chemisch-pharmazeutische Industrie wichtiges Drehkreuz und siebtwichtigster Exportmarkt in Asien ++ Vereinbarung kann als Blaupause für andere Abkommen mit ASEAN-Staaten dienen.

Das Europäische Parlament stimmt am Mittwoch (13. Februar 2019) über das Freihandels- und das Investitionsabkommen zwischen der EU und Singapur ab. Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), appelliert an die Europaabgeordneten, dem bilateralen Abkommen zuzustimmen: "Ein positives Votum für die Partnerschaft stärkt die Verbindung der EU mit Südostasien. In Singapur schlägt nicht nur das ökonomische Herz der Region, Singapur ist auch für die chemisch-pharmazeutische Industrie ein wichtiges Drehkreuz."

Das Abkommen ist das erste der EU mit einem Staat aus dem Verband südostasiatischer Nationen (ASEAN). Es könne als Blaupause für andere Abkommen mit ASEAN-Staaten dienen, so Tillmann. Er betont: "Die ASEAN-Staaten sind ein aufstrebender Wirtschaftsraum in Asien mit über 600 Millionen Einwohnern. Angesichts weltweit wachsender Handelsspannungen ist es wichtiger denn je, dass die EU ihre Verbindungen in diese Region ausbaut. Die ASEAN-Staaten sind strategische Schlüsselpartner zwischen China und Indien."

Die Bedeutung Singapurs als Handelspartner für die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie wächst. 2017 exportierte die Branche Produkte im Wert von über einer Milliarde Euro dorthin. Damit ist der Stadtstaat siebtwichtigster Exportmarkt in Asien für die Unternehmen. Die Chemie- und Pharmaindustrie ist mit knapp 39 Milliarden Euro Umsatz eine der größten Industriebranchen in Singapur. Ihr Anteil am Industrieumsatz liegt bei 30 Prozent.

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