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(DIHK) - Die deutsch-britische Wirtschaft ist nach einer aktuellen Umfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Großbritannien noch immer massiv von der Covid-19-Pandemie betroffen. Der Pessimismus der Betriebe hinsichtlich der Folgen für ihr Geschäft ist jedoch gegenüber früheren Umfragen etwas gesunken.

Der "Deutsch-Britische Wirtschaftsausblick Herbst 2020" basiert auf 82 zwischen dem 5. und dem 18. Oktober durchgeführten Online-Interviews mit Unternehmen der deutsch-britischen Wirtschaft, die im Vereinigten Königreich operativ tätig sind.

Unternehmen rechnen mit verzögertem Aufschwung
Dabei gaben etwas mehr als 50 Prozent (vor dem Sommer 75 Prozent) der Befragten an, schwer oder sehr schwer von der Pandemie betroffen zu sein. 20 Prozent (zuvor 15 Prozent) sahen keine Auswirkungen oder verzeichneten sogar eine Zunahme in ihren Aktivitäten. Die Betriebe erwarten jedoch, dass der allgemeine Aufschwung länger dauern wird als ursprünglich gedacht.

Betriebe leiden unter Reiserestriktionen, Nachfragerückgängen & Co.
Die für die Unternehmen erheblichsten Auswirkungen der Pandemie liegen weiterhin in Reisebeschränkungen (von 68 Prozent genannt), einem Rückgang der Nachfrage (62 Prozent), abgesagten Messen und Veranstaltungen (52 Prozent), der Stornierung von Aufträgen (23 Prozent) sowie gestrichenen Investitionen (23 Prozent). Es zeigt sich allerdings ein Trend, dass diese Effekte etwas weniger ausgeprägt sind als in der ersten Hälfte des Jahres.

Gleichzeitig wachsen aus Sicht der Befragten die Herausforderungen durch den Brexit. Eine wesentliche Zahl der Unternehmen erwartet für die Zukunft Verlagerungen von Teilen ihrer Lieferketten und Geschäftsaktivitäten.

Details und weitere Ergebnisse der Umfrage sind abrufbar auf der Website der AHK Großbritannien.

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