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(BMWi) - Der australische Bundesstaat Queensland will bis zum Jahr 2030 die Hälfte seines Energiebedarfs durch erneuerbare Energien decken. Dafür plant die Regierung jetzt neue Korridore für Übertragungsleitungen.

Die Regierung des australischen Bundesstaates Queensland will drei neue Korridore für die Übertragung von Strom aus erneuerbaren Quellen einrichten. Das verkündete Queenslands Premierministerin Annastacia Palaszczuk jüngst bei einer Veranstaltung, berichtet das Fachmagazin Renew Economy. Die drei Korridore werden im Norden und Südwesten sowie im Zentrum Queenslands entstehen. Der Bundesstaat investiert 145 Millionen Australische Dollar (rund 89,5 Millionen Euro) in die neuen Übertragungsleitungen. Diese sollen zusätzliche Wind- und Solarprojekte in Queensland ermöglichen.

Palaszczuks Ankündigung erfolgt wenige Monate vor den Parlamentswahlen in Queensland, bei denen die Premierministerin ihre Labour-Partei in puncto erneuerbarer Energie nach vorn bringen will. Das Ziel der amtierenden Regierung: eine Erneuerbare-Energien-Quote von 50 Prozent bis zum Jahr 2030. In den vergangenen fünf Jahren konnte Queensland den Anteil klimafreundlicher Energien bereits von sieben auf 20 Prozent erhöhen.

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